Tourismus steuert auf sehr starkes Winterergebnis zu

 

erstellt am
26. 03. 13
14.00 MEZ

Aktueller Bericht der Landesstelle für Statistik
Bregenz (vlk) - Im Februar 2013 haben Vorarlbergs Tourismusbetriebe 295.000 Gäste (+2,0 Prozent gegenüber Februar 2012) mit zusammen fast 1,42 Millionen Nächtigungen (+3,3) gezählt. Mit diesem guten Monatsergebnis steht die Zwischenbilanz der laufenden Wintersaison weiter deutlich im Plus. Im Zeitraum November 2012 bis Februar 2013 haben 783.300 Gäste (+3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) insgesamt 3,45 Millionen Übernachtungen (+5,4) in Vorarlberg gebucht.

"Ausgesprochen erfreulich" nennen Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Tourismusdirektor Christian Schützinger die vorliegenden Zahlen. Mit einer guten Osterwoche steuere Vorarlberg auf ein sehr starkes Winterergebnis zu, sind Rüdisser und Schützinger zuversichtlich.

Die hervorragende Schneelage bis ins Tal habe zusätzlich zur guten Buchungslage bei klassischen Skiurlauben viele Kurzaufenthalte gebracht. Vorarlberg könne – auch im Vergleich zu den anderen österreichischen Ländern – die Nachfrage nach Kurzurlauben sehr gut abdecken, erläutert Schützinger: "Das macht uns derzeit so erfolgreich."

In den Februar-Zahlen zeige sich das unter anderem beim großen Nächtigungsplus in den Kategorien Privatzimmer und Ferienwohnungen. Diese profitieren am stärksten von der zusätzlichen Nachfrage, da viele Hotels im Februar ohnehin sehr gut gebucht waren. Auch den deutlichen Nächtigungszuwachs aus Deutschland führt Schützinger auf zusätzliche Kurzurlaube zurück. Erfreulich sei aber auch die gute Entwicklung bei Gästen aus den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien. "Die Internationalisierung schreitet voran", so der Tourismusdirektor.

Die Zwischenbilanz der Wintersaison 2012/13 ist in allen Vorarlberger Tourismusregionen positiv, am stärksten im Kleinwalsertal (+10,4 Prozent), im Bregenzerwald (+6,3) und in der Alpenregion Bludenz (+5,9). Im Montafon hat die Nächtigungszahl um 4,6 Prozent zugenommen, in der Region Bodensee-Vorarlberg um 2,5 Prozent und am Arlberg um 2,2 Prozent.

 

 

 

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