Lopatka: EU-Kommunikation wird
 bestmöglich abgestimmt

 

erstellt am
05. 04. 13
14.00 MEZ

Informationsaustausch im Außenministerium mit Europaabgeordneten, Länder-, GemeindevertreterInnen und den Sozialpartnern zu EU-Kommunikations-Initiativen
Wien (bmeia) - „Das Regierungsprogramm 2008-2013 sieht die Stärkung des Vertrauens der Österreicherinnen und Österreicher in die Europäische Union als ein vorrangiges Anliegen der Bundesregierung“, so Staatssekretär Reinhold Lopatka.

„Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament 2014 ist es von großer Bedeutung, das Interesse der österreichischen Bevölkerung für EU-Themen zu verstärken. Während im Jahr 1996 noch 67,7% an den Wahlen zum Europäischen Parlament teilnahmen, waren es 2009 nur noch 46%. Es gilt dieser Entwicklung entgegen zu treten“, hielt der Staatssekretär fest. Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten lud daher zu einem Informationsaustausch, um die Zusammenarbeit in der EU-Kommunikation der Bundesregierung mit Ländern, Gemeinden und den Sozialpartnern bestmöglich abzustimmen.

„Für die Akzeptanz der EU bei den Menschen ist es entscheidend, dass ein entsprechender Dialog sowie verständliche Information stattfinden. Hier sind alle Ebenen der Politik gefordert. Ich halte es für vordringlich, dass die österreichische Bevölkerung hinreichend und offen über die EU informiert wird. Nur so können europäische Entscheidungen nachvollzogen und auch mitgestaltet werden. Besonders im Europäischen Jahr der Bürger und Bürgerinnen 2013 kommt den Initiativen der Europa-Kommunikation große Bedeutung zu“, so Lopatka.

So gehe das Außenministerium aktiv auf die Menschen zu um das Projekt Europa begreifbar und erfahrbar zu machen. Das geschieht durch Town-Hall Meetings des Vizekanzlers Michael Spindelegger, die EU-Gemeinderäteinitiative, Besucherdienste der österreichischen Vertretung in Brüssel, Schulbesuche von Europaexperten mit einer EU Wanderausstellung in ganz Österreich, aktuelle Videoberichte über EU-Ratstagungen auf dem YouTube Kanal des Außenministeriums und Nachrichten über diverse Social Media Plattformen des Außenministeriums wie Facebook und Twitter. „Ich selbst bin mit der „DARUM EUROPA“- Informationstour in allen neun Bundeländern Österreichs unterwegs, um in österreichischen Betrieben mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern über aktuelle EU Fragen zu diskutieren“, so Staatssekretär Lopatka.

Bund, Länder, Gemeindeverbände und Sozialpartner haben sich darauf geeinigt, diese notwendige EU-Kommunikationsarbeit möglichst abgestimmt und gemeinsam zu leisten.

 

 

 

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