Erfolgsgeschichte "Schutzwegaktion für
 Tiroler Gemeinden"

 

erstellt am
19. 04. 13
14.00 MEZ

Land Tirol investiert 600.000 Euro in die FußgängerInnensicherheit
Innsbruck (lk) - Für die „Schutzwegaktion für Tiroler Gemeinden“ stellt das Land Tirol im heurigen Jahr 2013 600.000 Euro zur Verfügung. Verkehrslandesrat Bernhard Tilg gab beim Schutzweg am Kreisverkehr „Bußkreuz“ beim Postamt in Imst den Startschuss für die Fortsetzung des Verkehrssicherheitsprojekts, das auf eine lange Erfolgsgeschichte verweisen kann: Waren im Jahr 2007 auf Schutzwegen in Tirol noch 123 verletzte FußgängerInnen zu beklagen, sank diese Zahl im Jahr 2010 auf 70.

„Nach einem positiven Trend bei der Entwicklung der Unfallopferstatistik am Schutzweg hat es im Jahr 2011 leider einen Anstieg der Opferzahl auf 90 gegeben. Dieser gefährlichen Entwicklung wollen wir durch die konsequente Fortsetzung der Schutzwegaktion Einhalt gebieten“, betonte LR Tilg zum Aktionsstart. „Es freut mich, dass viele Gemeinden auf diesen Förderimpuls aus Mitteln des Wunschkennzeichenfonds zurückgreifen.“

„Ich möchte noch einmal alle Tiroler Gemeinden aufrufen, die Schutzwege in ihren Orten einer Prüfung zu unterziehen und erforderlichenfalls mit dem Land Tirol Kontakt aufzunehmen. Ich werde weiterhin die budgetären Vorkehrungen treffen, um die Schutzwege im Land noch sicherer zu machen. Jedes Unfallopfer ist eines zuviel“, betont der Verkehrslandesrat.

„In den vergangenen Jahren wurden in 88 Tiroler Gemeinden 297 Schutzwegbauten vom Land Tirol unterstützt. Dafür haben wir bisher rund 342.000 Euro ausbezahlt“, bilanzierte Bernhard Knapp, Vorstand der Abteilung Verkehrsrecht des Landes Tirol.

Seit dem Jahr 2007 wird die Schutzwegaktion mit großem Erfolg durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktion erhalten die Gemeinden für die Installierung einer normgerechten Schutzwegbeleuchtung und für die bauliche Adaptierung bestehender Schutzwege auf Antrag eine Förderung aus Mitteln des Verkehrssicherheitsfonds. „Gefördert werden 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten für die Installierung einer normgerechten Beleuchtung und der Tätigung von infrastrukturellen Verbesserungsmaßnahmen“, erklärt Gottfried Reremoser, verantwortlich für die Schutzwegaktion in der Abteilung Verkehrsrecht des Landes Tirol.

 

 

 

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