Theater zum Himmel

 

erstellt am
24. 06. 13
14.00 MEZ

Maresa Hörbigers Theater in Grinzing geht in die fünfte Saison – Stars wie Alfred Dorfer, Heinz Marecek, Michael Heltau, Erika Pluhar und Maximilian Schell gastieren im Hörbigerhaus
Wien (apollo 28) - Bundespräsident Heinz Fischer und seine Gattin Margit stehen an der Spitze der Gästeliste, wenn das Theater zum Himmel in der Wiener Himmelstraße am Sonntag, 30. Juni seine Sommersaison offiziell eröffnet. Auch Kulturministerin Claudia Schmied, Opernstar Angelika Kirchschlager, Metropol-Chef Peter Hofbauer mit Ehefrau Vera Russwurm sowie die DarstellerInnen Ulrike Beimpold und Christoph Fälbl sind angesagt. Die Sommerbühne im Grinzinger Hörbiger-Haus feiert heuer ein kleines Jubiläum: Das Theater zum Himmel, 2008 gegründet von Maresa Hörbiger und Karl Heinz Hackl, geht in seine fünfte Saison. Zur Eröffnung spielt das Junge Ensemble Hörbiger (ein Talentschuppen für jugendliche Mimen ab 14) seine Version von „Romeo & Julia“ (Freitag, 28. Juni / Samstag, 29. Juni / Sonntag, 30. Juni), basierend auf dem Drama Shakespeares. Danach werden erste Kräfte der Wiener Bühnenszene den ganzen Sommer lang mit Programmen der außergewöhnlichen Art gastieren.

Programm 2013
Ein Rundgang durch den Spielplan: Vom 5. bis zum 7. Juli gibt es drei Herren-Solos: Alfred Dorfer spielt sein Programm „bisjetzt“ (5. Juli), Heinz Marecek öffnet seinen Anekdoten-Schatz mit „Das ist ein Theater!“ (6. Juli plus 24. August) und Hermann Beil, seinerzeit Claus Peymanns Kompagnon in der Burg-Direktion, liest Thomas Bernhard: „Wittgensteins Neffe“ (7. Juli).

Am 12. Juli kommen Ex-Burg-Direktor Achim Benning und Ex-Burg-Star Erika Pluhar mit einem Abend, dessen Titel angesichts der Vita der beiden Künstler verblüfft: „Das Burgtheater – Ein Monument österreichischen Schwachsinns“. Das Programm basiert auf einem Text von Egon Friedell.

Mal wird’s in Grinzing musikalisch: Bei „Auf d’Nacht Herr Direktor“ mit Michael Heltau etwa am 13. Juli (ausverkauft) und am 3. August. Oder bei „schrammeln kreisler“, einer Hommage an Georg Kreisler mit Konstanze Breitebner, dem Geiger Johannes Dickbauer, mit Andreas Teufel (Harmonika) sowie dem Kontragitarristen Peter Havlicek (19. Juli).

Dann wird’s literarisch: Hausherrin Maresa Hörbiger liest Stefan Zweigs „24 Stunden aus dem Leben einer Frau“ (20. Juli), Nicole Beutler und Franz Bartolomey lesen Thomas Manns „Wälsungenblut“ (21. Juli).

Und mal gibt’s Wort und Musik in Kombination: So am 2. August wenn Erika Pluhar mit „Lieder und Texte“ auftritt.

Anschließend sind im August wieder drei starke Herren auf der Bühne. Otto Schenk liest Rilke (4. August), Wolfgang Hübsch kommt mit „Morgennatz, Ringelstern und andere“ (9. August), und Oscar-Preisträger Maximilian Schell kramt in seinen Lebenserinnerungen: „Ich fliege über dunkle Täler“ (10. August).

Am 22. August folgt dann eine Premiere: Das hochkarätige DarstellerInnen-Quartett Maresa Hörbiger, Konstanze Breitebner, Wolfgang Hübsch & Joseph Lorenz bringt in szenischer Lesung die Tschechow-Einakter „Der Heiratsantrag“ und „Der Bär“ heraus. Diese Aufführung wird am 23., 30. und 31. August wiederholt.

Für die Abrundung des Theatersommers in Grinzing sorgen Joseph Lorenz mit einer Lesung aus Stefan Zweigs „Amok“ (25. August) und Harald Serafin mit seinen Lebenserinnerungen „Nicht immer war es wunderbar“ (29. August). Das Josefstadt-Gespann Sandra Cervik & Herbert Föttinger sorgt am 1. September mit Albert Ramsdell Gurneys „Love Letters“ für den Schlusspunkt im Theater zum Himmel.

Die Künstler und das Publikum genießen das unvergleichliche Flair der Hörbiger-Villa. Das Anwesen in der Himmelstraße wurde 1935 von Paula Wessely und Attila Hörbiger erworben. Ihre Töchter Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger wuchsen dort auf. Heute ist Maresa Hörbiger Eigentümerin des Hauses, das sie jeden Sommer nur zu gern für ein kunstsinniges Publikum öffnet.

Wettersorgen kennt man im Theater zum Himmel nicht. Bei guter Witterung wird im 5000 Quadratmeter großen Garten des Hörbigerhauses gespielt, bei Regen im „Salon Hörbiger“, der sich im ersten Stock befindet.

 

 

 

Informationen: http://www.theaterzumhimmel.at

 

 

 

 

 

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