Fekter: Anonyme Trusts beseitigen und
 Steuerhinterziehung bekämpfen

 

erstellt am
20. 06. 13
14.00 MEZ

Finanzministerin Fekter empfing EU-Kommissar Barnier zum gemeinsamen Austausch
Wien (bmf) - Bei einem gemeinsamen Frühstück im Finanzministerium hat Finanzministerin Dr. Maria Fekter am 20.06. gemeinsam mit Kommissar Michel Barnier Details zum Bankeninsolvenzrecht und zur Geldwäscherichtlinie besprochen. Erneut hat Fekter die Beseitigung von anonymen Konstruktionen gefordert. "Jede Bank soll ihre Kunden kennen so wie das in Österreich schon seit 2002 der Fall ist. Zusätzlich müssen aber auch die tatsächlichen Eigentümer von Treuhandfirmen, Trusts, Briefkastenfirmen beziehungsweise Nutznießer von anonymen Stiftungen bekannt sein, damit man effizient Steuerhinterziehung und Geldwäsche verhindern kann", betonte die Finanzministerin.

EU-Binnenmarktkommissar Barnier bekräftigte im Gespräch mit Dr. Maria Fekter, dass das EU-Bankeninsolvenzrecht noch heuer im Herbst beschlossen werden soll. Dafür braucht es einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus in Europa, sowie einen Abwicklungsfonds der von den Finanzinstitutionen gespeist werden soll. Ziel ist bei Bankschwierigkeiten den Steuerzahler möglichst nicht mehr in Anspruch nehmen zu müssen.

 

 

 

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