Treuegelöbnis auf 2.369 Metern Seehöhe

 

erstellt am
20. 06. 13
14.00 MEZ

Bundespräsident und Verteidigungsminister loben Engagement des Bundesheeres im Hochwassereinsatz
Wien (blmvs) - In Anwesenheit von Bundespräsident Heinz Fischer und Bundesminister Gerald Klug leisteten am 20.06. 583 Soldaten aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner das Treuegelöbnis auf die Republik Österreich. Einige der angelobten Soldaten haben ihr Engagement für die Bevölkerung schon vor ihrem Gelöbnis bewiesen; sie unterstützten in den letzten Wochen tatkräftig beim Hochwasserschutz und beseitigten die Folgen der verheerenden Flut.

Diese Leistungen wurden von Bundesminister Klug entsprechend gewürdigt. Er hob dabei hervor, dass das Bundesheer bei allen Krisen und Katastrophen der letzten Jahrzehnte unter Beweis gestellt hat, dass es ein verlässlicher Partner für die Österreicherinnen und Österreicher ist. "Wir sind dort, wo uns die Menschen brauchen. Das ist unser Selbstverständnis", so Klug. Derzeit helfen rund 700 Soldaten den Betroffenen in Oberösterreich, Salzburg und Niederösterreich.

Neben der laufenden Hilfeleistung für die Bevölkerung nach dem Hochwasser thematisierte Bundesminister Klug auch das laufende Projekt zur Attraktivierung des Grundwehrdienstes. Wichtig dabei sind für den Verteidigungsminister zwei Punkte: die Stärkung der Truppe und eine sinnvolle Tätigkeit für jeden einzelnen Rekruten. "Unsere jungen Burschen und das Bundesheer sollen von dieser Zeit profitieren", sagte Klug in seiner Ansprache. Er will letztendlich auch erreichen, dass der Soldatenberuf wieder den Stellenwert in der Gesellschaft erreicht, den er verdient.

Bundespräsident Fischer würdigte in seiner Rede die Militärkommanden, die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. "Neben militärischen Überlegungen wurde dadurch auch dem föderalen Prinzip unserer Republik Rechnung getragen und damit wichtige Bindeglieder des Bundesheeres zu den Landesbehörden und regionalen zivilen Einsatzorganisationen geschaffen.", so Fischer bei seiner Rede. In den letzten Wochen koordinierten die Einsatzstäbe der betroffenen Militärkommanden den Hochwasserhilfseinsatz in den jeweiligen Bundesländern.

Er hob aber auch den Einsatz der Rekruten für die Republik Österreich und seine Bevölkerung hervor. Sie leisten ihr Gelöbnis, so Fischer weiter "in der Gewissheit, in einem Heer zu dienen, welches der Erreichung von Zielen, wie Freiheit, Schutz der Demokratie, Eintreten für die Achtung der Menschenrechte, Hilfe für Katastrophenopfer und Engagement bei internationalen Friedensaufgaben dient."

 

 

 

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