Österreichs Wirtschaft heißt Kroatien in der
 Europäischen Union willkommen

 

erstellt am
18. 06. 13
14.00 MEZ

"EU-Welcome Veranstaltung" in Zagreb - Leitl: Durch EU-Beitritt Kroatiens werden sich unsere Wirtschaftsbeziehungen noch stärker vertiefen
Zagreb/Wien (pwk) - Genau mit dem traditionellen mittäglichen Kanonenschuss in Zagreb eröffnet Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl am 18.06. die bisher größte österreichische B2C-Aktion am Zagreber Hauptplatz. Das Event ist Teil von "Austria welcomes Croatia to the European Union", einer Willkommens-Veranstaltung, mit der die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ jedes neue EU-Beitrittsland begrüßt. Bereits am 17.06. unterzeichnete WKÖ-Präsident Leitl einen Kooperationsvertrag mit der Kroatischen Wirtschaftskammer und eröffnete am Abend die große österreichische EU-Welcome Party für Kroatien mit mehr als 350 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur. "Kroatien ist ein "erweiterter Heimmarkt" für unsere Unternehmen mit vielen österreichischen Anknüpfungspunkten. Durch den EU-Beitritt Kroatiens werden sich unsere Wirtschaftsbeziehungen noch stärker vertiefen", ist Leitl überzeugt.

Bei der heutigen Veranstaltung im Zentrum Zagrebs präsentieren sich 20 österreichische Firmen tausenden Besuchern mit verschiedensten Aktionen und Attraktionen, vom Show-cooking bis hin zu österreichischen Kaffeespezialitäten aus einer riesigen stilisierten Kaffeetasse. Kärntner Schuhplattler sorgten für zusätzliche Stimmung an einem ohnehin schon heißen Tag. Das bekannteste Hotel am Zagreber Hauptplatz bot im "Café Austria" in österreichischer Kaffeehausatmosphäre österreichische Kaffee- und Tortenspezialitäten. Ein kroatischer "Dancing Star" gab Walzer-Tanzkurse, und einer der bekanntesten kroatischen Konzertpianisten sorgte für die richtige musikalische Untermalung.

Die österreichische Wirtschaft hat von 1993 (Beginn der Aufzeichnungen) bis Ende 2012 mit über 6,5 Mrd. Euro in Kroatien investiert - das sind 25% aller Auslandsinvestitionen. Österreich damit der bei weitem größte Auslandsinvestor, vor den Niederlanden (4 Mrd. Euro), Deutschland (3 Mrd. Euro) und Ungarn (2,4 Mrd. Euro). Rund 700 österreichische Firmen verfügen über Niederlassungen in fast allen Sektoren. 2012 gingen die österreichischen Exporte nach Kroatien leicht um 2% auf 1.1 Mrd. Euro zurück. Die Einfuhren aus Kroatien legten im selben Zeitraum um 20,8% auf 761 Mio. Euro zu. Der traditionelle Handelsbilanzüberschuss von 349 Mio. Euro im Jahr 2012 zählt zu den höchsten im österreichischen Außenhandel, vor allem wenn man diesen in Relation zur Exportsumme setzt.

 

 

 

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