Mailath empfängt junge Delegation des
 American Jewish Committee

 

erstellt am
28. 06. 13
14.00 MEZ

Jewish Welcome Service führt junge AmerikanerInnen durch Wien
Wien (rk) - "Jeglicher Versuch sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen muss an der Oberfläche bleiben, wenn wir nicht auch den Kontakt zu den Betroffenen und ihren Nachkommen suchen. Gerade der Kontakt zu jungen Jüdinnen und Juden ist wichtig, um zu zeigen, dass Wien eine weltoffene, internationale Stadt ist. Davon überzeugt sich auch diesen Sommer wieder eine Gruppe des American Jewish Committee, die eine Woche lang unsere Stadt kennenlernen und ein positives Bild in die Welt hinaustragen", so Wiens Kultrstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zum Besuch des American Jewish Committee.

"Der Jewish Welcome Service hat es sich zum Ziel gesetzt, den internationalen Austausch über die jüdische Kultur in Österreich zu fördern. Dadurch werden Vorurteile abgebaut und gegenseitiges Verständnis durch Veranstaltungen und internationale Austauschprogramme gefördert. Eine wichtige Aufgabe, die ohne die Unterstützung der Stadt Wien und der Vienna Insurance Group nicht möglich wäre", so Generalsekretärin Susanne Trauneck.

Nach dem erstmaligen Wien-Besuch einer Delegation von AJC im Frühsommer 2012, reist Ende Juni (24. Juni - 1. Juli) erneut eine Delegation von AJC New York nach Wien. Die Gruppe besteht aus 12 Personen und besucht Wien auf Einladung von Kulturstadtrat Mailath-Pokorny und dem Jewish Welcome Service.

Das American Jewish Committee ist die älteste jüdische Organisation in den USA und wurde 1906 gegründet. Das Programm ACCESS richtet sich an die jüngere Generation von AJC (Young Professionals zwischen 25-40). ACCESS betreibt Büros in den USA und in Israel. Die Einladung erfolgt im Rahmen des Programms "Global Diplomacy & Bridge Building for a New Generation".

Gemeinsam mit ACCESS und in Kooperation mit dem Press & Information Service, Österreichische Botschaft Washington konzipiert und organisierte der Jewish Welcome Service ein vielfältiges Programm. Das geplante Programm wird Treffen und Diskussionen mit Opinion Leadern, PolitikerInnen, basisdemokratischen Organisationen und Bezirksinitiativen, aber auch gleichaltrigen Österreicherinnen und Österreichern beinhalten. Auch ein Besuch des KZ Mauthausen und einiger Museen und Kultureinrichtungen stehen auf dem Programm. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll ein offenes demokratisches, vielfältiges, anderen Kulturen aufgeschlossenes Österreich in möglichst vielen Facetten vermittelt werden ohne kritische Aspekte auszusparen. Darüberhinaus soll die Verbindung zwischen den jüngeren Generationen gestärkt werden.

 

 

 

Informationen: http://jewish-welcome.at/

 

 

 

 

 

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