Analyse von Personenströmen

 

erstellt am
18. 07. 13
14.00 MEZ

Wien (bmi) - Mit dem KIRAS-Forschungsprojekt EVIVA wurde ein fluggestütztes Beobachtungs- und Analysesystem für Personenströme bei Events und Krisensituationen entwickelt. Das Projekt wurde am 17.07. in Wien präsentiert.

Einsatzkräfte sind bei Großveranstaltungen oft mit vielen Menschen konfrontiert. Dabei kann ein Gedränge entstehen, das zu kritischen Situationen führen kann. Beim Analysesystem EVIVA werden Aufnahmen meist aus der Luft gemacht und auf kritische Bereiche hin analysiert, in dem Personendichte und Geschwindigkeit der Bewegung berechnet werden. Dadurch können Schlüsse zum Personenverhalten gezogen und Gefahrensituationen entschärft oder ganz vermieden werden. Das Beobachtungs- und Analysesystem unterstützt die Einsatzkräfte und erleichtert die sichere Abwicklung von Großveranstaltungen.

"Der Sicherheitsaspekt ist für uns als Bundesministerium für Inneres von immenser Bedeutung", sagt Oberstleutnant Mag. Dr. Christian Preischl vom Einsatzreferat des Innenministeriums bei der Präsentation des Projekts. "Es geht nicht nur um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher bei Großveranstaltungen, es geht auch um die Sicherheit von Einsatzkräften der Polizei. Besonders erfreulich ist die Vermischung aus Forschung, Technologie und Praxis, weil hier ein zukunftsweisender Schritt getan wurde."

Das Beobachtungs- und Analysesystem EVIVA entstand in Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation, Technologie (BMVIT) mit der Joanneum Research (Projektleitung), dem Austrian Institute of Technology (AIT) und Frequentis. Das Bundesministerium für Inneres nahm bei dem Projekt eine beratende Funktion ein. Die Einsatzabteilung brachte Erfahrungen aus der Praxis mit ein, um die Realisierbarkeit des Analysesystems zu gewährleisten. An den Videoaufnahmen aus der Luft war die Flugpolizei maßgeblich beteiligt.

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at