Die ACR geht in den Westen: V-Research in
 Vorarlberg ist neues Mitglied

 

erstellt am
12. 08. 13
14.00 MEZ

Wien (acr) - Die V-Research GmbH mit Sitz in Dornbirn wurde 18. ordentliches Mitglied der Austrian Cooperative Research (ACR). V-Research betreibt industrielle Forschung und Entwicklung für Unternehmen und wird sich im ACR-Forschungsschwerpunkt "Produkte, Prozesse, Werkstoffe" einbringen. Es ist das erste Mitglied aus Vorarlberg. Damit hat das Forschungsnetzwerk ACR 18 ordentliche Mitglieder und ist von Vorarlberg bis ins Burgenland aktiv.

V-Research wurde 2004 gegründet und betreibt industrielle Forschung und Entwicklung vor allem für Unternehmen in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau. Im Vordergrund stehen Auftragsforschung, überbetriebliche Forschungsprojekte und technische Innovationen.

Pro Jahr setzt V-Research zwischen 50 und 60 F&E-Aufträge um, über 80% davon für KMU-Kunden, viele davon aus der Region. "Der Anteil der Sachgüterproduktion an der Gesamtwertschöpfung ist in Vorarlberg besonders hoch. Mit unserer Arbeit verfolgen wir das Ziel, die Produktionsstandorte in der Region zu stärken.", erklärt Dr. Vaheh Khachatouri, Geschäftsführer von V-Research. V-Research beschäftigt aktuell 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 19 davon werden im Bereich Forschung & Entwicklung eingesetzt. "Bei uns haben alle Industrieerfahrung. Das ist wichtig, damit sie die Prioritäten und Arbeitsweise unserer Kunden verstehen. Wir verwenden Projektmanagementstandards, die sich in der industriellen Praxis bewährten haben, und arbeiten eng mit den Firmen zusammen. Damit ermöglichen wir einen raschen und effizienten Transfer von der Forschung in marktreife Produkte und industriegerechte Prozesse. Wir setzen Physiker, Maschinenbauer und Mechatroniker sowie Informatiker und Mathematiker ein.", so Khachatouri.

Zwei Standbeine: Tribologie und Automatisierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen
V-Research betreibt Forschung und Entwicklung in den Bereichen "Tribologie" und "Automatisierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen".

Tribologie befasst sich mit der wissenschaftlichen Beschreibung von Reibung, Verschleiß und Schmierung sowie mit der Entwicklung von Technologien zur Optimierung von Reibungsvorgängen, wie sie in vielen Maschinen und Anlagen vorkommen. In einem eigenen Tribologie-Labor werden bei V-Research Werkstoffe, Oberflächen und Schmierstoffe unter Reinraumbedingungen analysiert und Tribodesigns für Maschinenelemente und -oberflächen entwickelt. "Tribologie hat eine große Bedeutung für die Konstruktion. Durch die Berücksichtigung tribologischer Wirkprinzipien und Zusammenhänge in den frühen Phasen der Konstruktion, lassen sich vielfältige Produktwertsteigerungen realisieren.", erklärt Khachatouri.

Im Bereich Automatisierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen setzt V-Research Softwarelösungen um, die unter anderem folgende Vorteile bringen: Senkung von Produktionskosten, Reduktion der Entwicklungs- und Konstruktionszeit, Modellierung und Sicherung von Expertenwissen, höherer Standardisierungsgrad bei Bauteilen und Baugruppen sowie Reduktion von Fehlerraten.

"Der Anteil der Sachgütererzeugung an der Brutto-Wertschöpfung in Vorarlberg beträgt etwa 25%. Die Bereiche Maschinenbau und Metallerzeugnisse verzeichneten in den vergangenen fünfzehn Jahren ein beachtliches Wachstum. Mit unseren Arbeitsbereichen Tribodesign und Konstruktionsautomatisierung helfen wir mit, diese Entwicklung zu sichern und auszubauen.", erläutert Khachatouri den Zusammenhang mit der Wirtschaftsstruktur in Vorarlberg. "Unsere Kunden wollen rasch und effizient auf technische Herausforderungen reagieren können, ohne eigene Forschungsressourcen für bestimmte Themen aufbauen zu müssen, respektive schnell Engpässe in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit schließen. In vielen Fällen entwickeln wir neue Lösungen. Manche Kunden betrachten uns wie eine externe Forschungs- und Entwicklungsabteilung.", führt Khachatouri weiter aus.

"ACR-Institute arbeiten als ausgelagerte Entwicklungsabteilungen, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, also als Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft. Genau das macht auch V-Research, deshalb passt unser neues Mitglied so gut in unser Netzwerk. V-Research wird eine wichtige Rolle im ACR-Forschungsschwerpunkt 'Produkte, Prozesse, Werkstoffe' einnehmen. Hier geht es um die Erarbeitung von innovativen Werkstoffkonzepten und um Simulations- und Testverfahren für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen.", so Dr. Johann Jäger, Geschäftsführer der ACR.

 

 

 

Informationen: http://www.v-research.at

 

 

 

 

 

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