Ehrenbecher der Stadt für Andreas Loesch

 

erstellt am
21. 08. 13
14.00 MEZ

Bgm.-Stv. Preuner dankt Bonner Partner – dem Leiter Bonner des Kulturamtes – für höchst engagierten Kulturaustausch
Salzburg (stadt) - Den Ehrenbecher der Landeshauptstadt Salzburg überreichte Bürgermeister Stellvertreter Harry Preuner am 21.08. an Andreas Loesch, Leiter des Kulturamtes der Stadt Bonn, für dessen Verdienste um den kulturellen Austausch zwischen den Städten Salzburg und Bonn.“ Die Stadt Salzburg hat in Andreas Loesch einen idealen Partner, der seit nunmehr 25 Jahren in fast zahllosen Kooperationen diese kulturelle Zusammenarbeit nachhaltig belebt und gefördert hat. Die Auszeichnung, die ich im Namen des Bürgermeisters sehr gerne überreiche, ist ein tiefer Dank der Stadt Salzburg an einen äußerst verdienten Partner“, sagte Preuner im Rahmen der Ehrung, an der u.a. die Familie des Geehrten, Kultur-Abteilungschefin Ingrid Tröger-Gordon und der ehemalige Gemeinderat Alfred Winter teilnahmen.

„Ich werde diesem Ehrenbecher einen besonderen Platz auf meinem Schreibtisch einräumen. Denn Salzburg und mich verbindet schon immer eine große Liebe“, dankte Andreas Loesch. Eine Liebe, die durch seine Frau, eine Wienerin, und einen Wohnsitz in Saalbach noch gefestigt worden sei. Durch die Bekanntschaft mit Alfred Winter sei diese dauerhafte Partnerschaft der beiden Städte, die einander sehr ähnlich und doch so verschieden sind, einstmals zustande gekommen. Ein weiteres deutliches Zeichen dieser Partnerschaft ist das Kulturleitbild: Bonn hat sich dabei sehr eng am Leitbild der Stadt Salzburg orientiert.

Der 1948 in Hessen geborene Andreas Loesch studierte Germanistik inkl. Theaterwissenschaften, Musikwissenschaft, Gesellschaftswissenschaften, Geschichte und evangelische Theologie. Anfangs noch im ZDF zu sehen engagierte er sich mehr und mehr für politische und kulturelle Bildung und wurde 1981 Leiter der internationalen, regionalen und gesamtstädtischen Kulturarbeit im Kulturamt in Bonn. Er konnte seither zahlreiche Projekte der kulturellen Zusammenarbeit inner- und außerhalb Europas verwirklichen. Bereits 1987 wurde unter dem Ehrenschutz von Bundeskanzler Kohl und Landeshauptmann Haslauer die Salzburger Woche in Bonn abgehalten. 1989 wurde unter dem Motto „Mozart grüßt Beethoven“ die Open-Air Saison der 2000 Jahr-Feier der Stadt Bonn mit einem Salzburger Wochenende beendet.

Aus einer viele Seiten umfassenden Liste exemplarisch weitere Veranstaltungen:

  • 1995: Bonner Kinamathek mit Salzburger Filmwoche
  • 2002: Ausstellung Bonn-Berlin mit Johann Weyringer
  • 2006: Tanzworkshop Cocoondance und das Theater im Ballsaal
  • 2008: Szene NRW „Kosmos Österreich“ mit umfassender Österreichpräsentation, u.a. mit Junge Philharmonie Salzburg, Ballett des Landestheaters Salzburg, Editta Braun Company und „Die letzten Tage der Menschheit“ (Regie Claus Tröger)
  • Mai 2013: Jüngstes Projekt: „StadtLesen“ der Innovationswerkstatt Salzburg, bei dem am Bonner Marktplatz hochrangige Leseveranstaltungen angeboten wurden.

Er werde sich auch im Ruhestand nicht zur Ruhe setzen und freue sich auf weitere Projekte. „Sehr gespannt bin ich jetzt auf das Festival „Grenzüberschreitungen“, zu dem im Oktober und November KünstlerInnen unterschiedlicher Kultursparten aus Kulturpartnerstädten von vier Kontinenten zu Workshops in Bonn zusammentreffen werden“, so Lösch. Und auch das Festival junger Künstler Bayreuth, dessen Präsident er seit 2002 ist, gehört mit zu seinen Zukunftsplänen: Jährlich kommen hier 400 hoch begabte junge KünstlerInnen aus 35 Staaten zum bedeutendsten europäischen Musik-, Theater- und Kunstfestival zusammen.

 

 

 

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