Österreichische Dienstleistungsunternehmen…

 

erstellt am
04. 09. 13
14.00 MEZ

…im ersten Halbjahr 2013 mit Umsatzplus von 1,1%, Handelsumsätze mit 2,9% rückläufig
Wien (statistk austria) - Im ersten Halbjahr 2013 konnten die österreichischen Dienstleistungsunternehmen nach Berechnungen von Statistik Austria ein nominelles Umsatzplus von 1,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielen. Der Handel verzeichnete ein Umsatzminus von 2,9% nominell und 3,8% real im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012.

Das stärkste Umsatzplus wiesen die "Beherbergung und Gastronomie" mit 3,1% und der Bereich "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" mit 1,8% auf. Ein leichtes Plus von 0,9% bzw. 0,5% konnten die Wirtschaftsbereiche "Verkehr" sowie "Information und Kommunikation" erwirtschaften, während die freiberuflichen/technischen Dienstleistungen ein schwaches Minus von 0,2% hinnehmen mussten.

Den stärksten Umsatzrückgang im Handel wies der Großhandel mit 4,7% nominell und 4,9% real auf. Auch der Kfz-Handel verzeichnete im ersten Halbjahr 2013 ein nominelles Umsatzminus von 3,7%, was ein Absatzminus von 4,8% ergibt; diese Entwicklung ist analog zu den rückläufigen Kfz-Neuzulassungen zu beobachten. Das nominelle Umsatzplus von 0,8% im Einzelhandel ergibt preisbereinigt ein Minus von 1,2%.

Verzeichnete der Dienstleistungsbereich im ersten Quartal 2013 einen Zuwachs von 1,7%, war im zweiten Quartal 2013 nur noch ein leichtes Plus von 0,4% festzustellen. Da die Anzahl der Arbeitstage im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr gleich blieb, kann eine Umsatzeinbuße in der Verschiebung der Osterfeiertage begründet sein: Ostern fiel 2013 auf Ende März, 2012 hingegen in den April.

Das stärkste Umsatzplus erwirtschafteten im zweiten Quartal 2013 die Bereiche "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen" mit 2,6% und "Beherbergung und Gastronomie" mit 1,3%. Der Umsatz bei den freiberuflichen/technischen Dienstleistungen blieb konstant, während die Bereiche "Verkehr" sowie "Information und Kommunikation" leichte Verluste von 0,2% und 0,3% hinnehmen mussten. Sowohl der Kfz-Handel als auch der Großhandel erlitten nominelle Umsatzeinbußen von 0,8% bzw. 3,2%, was beim Absatz ein Minus von 1,5% im Kfz-Handel und 3,3% im Großhandel ergibt.

Die nachlassende wirtschaftliche Dynamik zeigt sich auch in der Beschäftigtenentwicklung: Im ersten Halbjahr 2013 sank die Anzahl der Beschäftigten im Handel um 0,4% und im Dienstleistungsbereich um 0,8%.

 

 

 

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