Töchterle bei der feierlichen Eröffnung der
 Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik

 

erstellt am
24. 09. 13
15.00 MEZ

Rund 80 Millionen Euro für Erweiterung und Sanierung
Wien (bmwf) - „Der Rahmen, in dem gelernt, gelehrt und geforscht wird, ist zentral“, betonte Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle bei der feierlichen Eröffnung der Bernhard-Gottlieb-Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Medizinischen Universität Wien. Sanierung und Erweiterung sind nun abgeschlossen. „Insgesamt hat die BIG rund 80 Millionen Euro in die Realisierung dieses Projektes investiert“, sagt Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG, bei der Feier mit dem Minister, Med Uni-Rektor Wolfgang Schütz, dem wirtschaftlichen Leiter der Universitätszahnklinik Benedikt Wildner sowie den Klinikleiter Andreas Moritz.

„An der Zahnklinik ist es wunderbar gelungen, alt und neu zu verbinden“, zeigte sich der Minister beeindruckt von der Architektur. Die Zahnklinik gehört zu zahlreichen Universitätsbauten, mit denen die universitäre Infrastruktur laufend modernisiert wird: Seit dem Jahr 2007 wurden und werden 42 Großprojekte mit einem Gesamtvolumen von 1,55 Milliarden Euro umgesetzt bzw. eingeleitet.

Im rund 9.800 Quadratmeter großen Zubau im Hof des denkmalgeschützten Komplexes befindet sich im ersten Obergeschoß und im Erdgeschoß der in einzelne Kojen unterteilte Behandlungsbereich, in dem pro Jahr über 25.000 PatientInnen behandelt werden (über 100.000 Behandlungen). Neben dem Studentenbetrieb sind auch die neuen Spezialambulanzen für ästhetische Zahnheilkunde, Endodontie, Funktionsstörungen, Laser, Hypnose und ästhetische Parodontalchirugie untergebracht. Im Sockelgeschoß befinden sich ein Seminarraumzentrum und ein 200 Personen fassender Hörsaal. Neben der theoretischen Ausbildung der an die 500 Zahnmedizin-StudentInnen finden hier auch nationale und internationale medizinische Fachveranstaltungen statt.

Der rund 14.000 Quadratmeter umfassende denkmalgeschützte Bestand wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt saniert. Durch Umstrukturierungen der Räume konnten die vorhandenen Flächen effizient genutzt und die verschiedenen Bereiche zusammengefasst werden. Hier befindet sich beispielsweise die komplett neu eingerichtete „Vorklinik“, in der die Studierenden an „Phantomköpfen“ auf die Behandlung von PatientInnen vorbereitet werden. Auch die verschiedenen Forschungsbereiche, die sich u.a. mit Knochenregeneration, Dentalwerkstoffen oder molekularen und zellulären Prozessen beschäftigen, sind hier in einem neu ausgestatteten zentralen Forschungsbereich konzentriert.

 

 

 

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