Lopatka: Österreich setzt auf Erneuerbare Energie –
 Europa muss Energiepolitik überdenke

 

erstellt am
04. 10. 13
15.00 MEZ

Atomenergie weder sicher noch nachhaltig oder klimafreundlich
Dubrovnik/Wien (bmeia) – „Um eine nachhaltige und ressourceneffiziente Entwicklung unserer Wirtschaft zu gewährleisten, ist es notwendig, unseren Umgang mit Energie im Hinblick auf Produktion, Verteilung und Konsum grundlegend zu überdenken“, erklärte Staatssekretär Reinhold Lopatka in seiner Rede beim Croatia Forum zur Europäischen Energiesicherheit in Dubrovnik, an dem zahlreiche Außenminister und Staatssekretäre aus der EU sowie den Westbalkanstaaten teilnehmen.

„Wir müssen aufhören, bereits heute die Ressourcen zukünftiger Generationen zu verbrauchen und dennoch gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben. Österreich setzt seit Jahren den Schwerpunkt auf Energiediversifizierung. Nur durch eine Verbesserung der Energieeffizienz und eine zunehmende Förderung von Erneuerbaren Energien können wir die Energieversorgung nachhaltig sichern“, betonte Lopatka.

„Daher hat Österreich viel in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz investiert. Unter den 28 EU-Mitgliedstaaten haben wir das größte Angebot an Erneuerbarer Energie im Stromsektor. Beim Anteil von Erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch rangiert Österreich EU-weit auf Platz drei“, so der Staatssekretär weiter.

„Unsere Schwerpunkte im Bereich Energiediversifizierung liegen auf Wasserkraft sowie Solar- und Windenergie. Wir sprechen uns klar gegen Nuklearenergie aus, weil sie weder sicher noch nachhaltig ist. Der Umstieg von der Atomenergie zu alternativen Energieträgern ist eine der großen Herausforderungen für die EU in den nächsten Jahren“, unterstrich Lopatka. „Weltweit ist der Zugang zu Energie die Grundvoraussetzung für Entwicklung, Gesundheitsversorgung, Bildung, sauberes Trinkwasser und Ernährungssicherheit. Nicht zuletzt aus diesem Grund unterstützt Österreich seit Beginn die UN-Initiative ‚Nachhaltige Energie für Alle‘ mit Sitz in Wien im Kampf gegen Energiearmut und Klimawandel“, so der Staatssekretär.

Staatssekretär Lopatka nutze seine Teilnahme am Croatia Forum auch zu bilateralen Gesprächen mit dem albanischen Außenminister Ditmir Bushati und der kroatischen Außenministerin Vesna Pusic sowie mit dem slowakischen Staatssekretär Peter Burian und seiner serbischen Amtskollegin Vera Mavric.

 

 

 

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