Europäischer Hochschulraum

 

erstellt am
28. 11. 13
10.30 MEZ

Töchterle: Heimische Hochschuleinrichtungen hervorragend etabliert – Österreichische Universitäten und Fachhochschulen liegen im EU-Programm TEMPUS auf Platz 6 – Volumen von rund 7,5 Millionen Euro
Wien (bmwf) - „Heimische Universitäten und Fachhochschulen haben sich im europäischen Hochschulraum hervorragend etabliert und sind geschätzte Kooperationspartner“, so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Jüngster und eindrucksvoller Beleg sind die Auswahlergebnisse der sechsten (und aufgrund einer Programmumstellung letzten) Auswahlrunde von TEMPUS, dem EU-Drittstaatenkooperationsprogramm im Hochschulbereich: Durch die Aufstockung der Finanzmittel seitens der Europäischen Kommission können insgesamt 171 Projekte finanziert werden, darunter werden neun von österreichischen Hochschulen mit einem Gesamtvolumen von rund 7,5 Millionen Euro koordiniert. In weiteren 36 Projekten sind österreichische Institutionen als Partner vertreten, dies entspricht einer Beteiligungsquote von 26 Prozent. Somit sind in einem Viertel aller TEMPUS-Projekte heimische Hochschulen beteiligt. Im Ranking belegt Österreich damit Platz 6 von 55 am Programm teilnehmenden Ländern.

„Dieses TEMPUS-Auswahlergebnis ist eine erneute Bestätigung der auf konstant hohem Niveau befindlichen Präsenz österreichischer Hochschuleinrichtungen im Europäischen Hochschulraum. Mit dieser intensiven Beteiligung ist die Qualität des österreichischen tertiären Bildungssektors anerkannt und international klar erkennbar“, so Töchterle.

Folgende neun Projekte werden von österreichischen Hochschuleinrichtungen koordiniert:

  • TU Wien: Regional sustainable development on the basis of eco-human synergetic interaction (multidisciplinary training course for MSc, PhD and LLL students in engineering)
  • TU Wien: Applied Computing in Engineering and Science
  • Universität Graz: Connecting Science-Society Collaborations for Sustainability Innovations
  • FH Joanneum GmbH: International MA Course "Ensuring of product life cycle technological processes efficiency" at Russian Universities
  • FH Joanneum GmbH: Knowledge Transfer Unit - From Applied Research and Technology-Entrepreneurial Know-How Exchange to Development of Interdisciplinary Curricula Modules
  • FH Campus Wien: Increasing the Financial Autonomy and Accountability at public Higher education institutions in Kosova
  • WU Wien: Berufliche und unternehmerische Selbständigkeit durch Entrepreneurship-Erziehung und Gründungsberatung
  • Universität Salzburg: Support to the Internationalization of Kosova Higher Education System through establishment of the Kosova Students’ Union
  • Donauuniversität Krems: Validation of non-formal/informal learning in Russian Higher Education


TEMPUS ist ein EU-Drittstaatenkooperationsprogramm im Hochschulbereich. Ziel ist es, die Zusammenarbeit im Hochschulbereich zwischen der EU und den Partnerländern zu fördern und die freiwillige Anpassung an die Entwicklungen in der EU im Hochschulwesen zu unterstützen. Die österreichischen Ergebnisse der 6. TEMPUS-Antragsrunde sind, da das Programm ausläuft und die Aktionen ab 2014 im Programm Erasmus+ weitergeführt werden, für Minister Töchterle „erfolgreicher Abschluss eines Programmes, dessen Erfolgsgeschichte unmittelbar nach dem Fall des Eisernen Vorhanges begann, und dessen Kernanliegen es im neu konzipierten Programm Erasmus+ fortzuführen gilt“.

 

 

 

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