Mitterlehner: Tourismus startet mit
 Rückenwind in den Winter

 

erstellt am
26. 11. 13
14.00 MEZ

Gästerekord und Nächtigungsplus im Sommer - Mitterlehner optimistisch für Wintersaison - Österreich punktet mehr denn je mit Qualitätstourismus
Wien (bmwfj) - "Der neue Gäste-Rekord und das beste Nächtigungsergebnis seit 1994 zeigen, dass Österreich als Sommerurlaubsziel noch attraktiver geworden ist. Vor allem der starke Zuwachs von 3,6 Prozent bei den ausländischen Gästen ist ein guter Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit", sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner zu der am 26.11. von der Statistik Austria veröffentlichten Sommertourismus-Bilanz, die auch ein positives Signal für die neue Wintersaison ist. "Die vielen Investitionen der Branche bauen das gute Angebot laufend aus. Und um Lust auf Urlaub in Österreich zu machen, setzen die Österreich Werbung und ihre Partner für den Winter weltweit rund 14 Millionen Euro ein. Auf dieser Basis sollten wir unsere Position als Wintersportland Nummer eins weiter ausbauen können, wenn Wetter und Schneelage mitspielen", erwartet Mitterlehner.

"Inmitten großer Herausforderungen wie der weltweit schwierigen Konjunkturlage und dem Hochwasser im Juni haben sich Österreichs Tourismusbetriebe im Sommer erneut krisenfest gezeigt. Der Tourismus bleibt eine wesentliche Konjunkturstütze", so Mitterlehner. Von Mai bis Oktober erreichte die Zahl der Ankünfte mit fast 20 Millionen (plus 2,6 Prozent) einen neuen Bestwert, während die Nächtigungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent auf 66 Millionen gestiegen sind. Vor allem der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland hat mit 24,9 Millionen Übernachtungen (plus 1,4 Prozent) positiv zum Nächtigungsergebnis beigetragen.

Auch die Erschließung neuer Herkunftsmärkte läuft gut. Überdurchschnittlich hohe Nächtigungszuwächse verzeichnete die Tourismuswirtschaft aus Russland (plus 9,6 Prozent), dem Vereinigten Königreich (plus 8,7 Prozent) und den USA (plus 6,6 Prozent). Auch die Länder aus dem zentral- und osteuropäischem Raum konnten zulegen: Polen mit plus 5,7 Prozent, Tschechische Republik mit plus 4,0 Prozent und Ungarn mit plus 3,9 Prozent. "Unsere vor vier Jahren gestartete Internationalisierungsoffensive trägt auch im Sommer Früchte", betont Mitterlehner. Zudem unterstreicht der starke Oktober mit einem neuen Nächtigungsrekord die steigende Bedeutung der Nebensaisonen. "Die Maßnahmen zur Saisonverlängerung greifen, müssen aber weiter forciert werden", so Mitterlehner.

Positiver Trend zum Qualitätstourismus

Bemerkenswert ist auch die weiter anhaltende Verschiebung zu den höherwertigen Unterkünften: 36,2 Prozent aller Nächtigungen fanden im Sommer 2013 in 5-/4-Stern Betrieben statt, hingegen nur mehr 7,2 Prozent in 2-/1-Stern Kategorien. Im Rekordsommer 1991 war der Anteil von Nächtigungen in 2-/1-Stern Betrieben (17,3 Prozent) und in 5-/4-Stern Betrieben (17,6 Prozent) noch nahezu gleich hoch. "Unsere Tourismusbetriebe entwickeln laufend Innovationen und setzen mehr denn je auf Qualitätstourismus. Diese nachhaltige Strategie zahlt sich in härteren Zeiten besonders aus und muss daher auch in Zukunft durch gute Rahmenbedingungen unterstützt werden", bekräftigt Mitterlehner.

 

 

 

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