Spindelegger: Gemeinsames Steuerabkommen
 hat sich als voller Erfolg erwiesen

 

erstellt am
20. 01. 14
11.30 MEZ

Vizekanzler und Finanzminister Spindelegger traf den Schweizer Bundespräsidenten Didier Burkhalter zu einem Arbeitsbesuch im Finanzministerium
Wien (bmf) - Schwerpunkt des Arbeitstreffens zwischen dem Vizekanzler und Finanzminister Dr. Michael Spindelegger und seinem Kollegen dem Schweizer Bundespräsidenten Didier Burkhalter war das gemeinsame Steuerabkommen, das seit 1. Jänner 2013 in Kraft ist. "Das Steuerabkommen läuft bisher zu unserer höchsten Zufriedenheit. Die Prognosen hinsichtlich des Ertrags aus der Abgeltungssteuer sind vollinhaltlich eingetroffen und werden unter Berücksichtigung der Auswertung der erfolgten Selbstanzeigen voraussichtlich sogar übertroffen werden", zeigte sich Spindelegger erfreut.

"Die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft hat reibungslos funktioniert", bedankte sich der österreichische Vizekanzler und Finanzminister bei seinen Schweizer Kollegen für die Bereitschaft zur Kooperation.

Auf die Frage inwieweit das Abkommen von den derzeitigen Entwicklungen betreffend den automatischen Informationsaustausch berührt werde, erklärte Spindelegger: "Das Abkommen wird schon deshalb nicht unmittelbar berührt, als ein wesentlicher Bestandteil dieses Abkommens die Abgeltung der Vergangenheit in Form von pauschalen Abschlagszahlungen betrifft. Dieses Ziel könnte ohne das Abkommen nicht erreicht werden, da sich ein allfälliger automatischer Informationsaustausch nur auf zukünftige Steuerzeiträume beziehen kann."

Neben dem Steuerabkommen war auch die künftige Zusammenarbeit in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und im Europarat Inhalt des bilateralen Dialogs. "Wir haben bis jetzt ausgezeichnet zusammengearbeitet und ich freue mich, auch in Zukunft gemeinsam viel zu bewegen", schloss Spindelegger.

 

 

 

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