Landesberufsschule Pinkafeld wird saniert
 und ausgebaut

 

erstellt am
27. 01. 14
11.30 MEZ

8,7 Millionen Euro werden in Schulstandort Pinkafeld investiert, Ausbau der Werkstätten
Pinkafeld/Eisenstadt (blms) - Das Gebäude der Landesberufsschule Pinkafeld ist in die Jahre gekommen und wird nun saniert und ausgebaut. Sowohl die Werkstätten für die metalltechnischen Lehrberufe als auch für die KFZ-Techniker entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und weisen grobe Baumängel auf. Die Belig (Beteiligungs- und Liegenschafts GmbH) wurde mit der Sanierung und Erweiterung der Werkstätten beauftragt. 8,7 Millionen Euro – 8,4 Millionen Euro fließen in die Sanierung, 300.000 Euro sind für den Zubau veranschlagt – werden in Schulstandort Pinkafeld investiert, informierten Landeshauptmann Hans Niessl und Belig Aufsichtsratsvorsitzender Landesrat Helmut Bieler im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Landesrätin Mag. Michaela Resetar, dem Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates für Burgenland Mag. Dr. Gerhard Resch und dem technischen Leiter und Prokuristen der Belig, Anton Grosinger. In einem nächsten Schritt wird die EU-weite Ausschreibung vorbereitet und umgesetzt. Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich im Frühjahr 2015 begonnen werden, diese werden eineinhalb bis zwei Jahre dauern.

Der Tischlereitrakt wird aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen verkleinert, die freien Flächen der Metalltechnik zur Verfügung gestellt. Die Garderobe Metall- und KFZ-Technik wird im Erdgeschoss Eingangsbereich angeordnet. Synergien werden genutzt, indem die Tischler Sanitärräume und Garderobe der Zimmerer mitbenutzen. Der Lehrbereich mit den Labors wird im ruhigeren Bereich im Dachgeschoss untergebracht. Das neue Stiegenhaus wird mit einem Lift ausgestattet, damit jede Ebene barrierefrei erreichbar ist.

Die Investition sei wichtig für das Land, insbesondere für das Südburgenland, so Landeshauptmann Hans Niessl: „8,7 Millionen Euro sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass im Südburgenland massiv investiert wird. Die Sanierung und der Ausbau der Berufsschule Pinkafeld ermöglicht auch in Zukunft einen modernen Unterricht und einen hohen Standard der Ausbildung in der Berufsschule.“

Die Belig wurde mit Beschluss der Regierungssitzung am Mittwoch mit den Arbeiten beauftragt. „Die Belig, als Liegenschaftseigentümer der Landesberufsschule Pinkafeld, hat nach intensiver Prüfung und Diskussion mit allen Beteiligten das vorliegende Sanierungs- und Erweiterungskonzept erstellt. Wir setzen damit auch ein deutliches Zeichen für die Aufwertung der Lehre“, so Bieler.

„Mit dieser Investition ist gewährleistet, dass die Lehrlinge im Bereich KFZ-Technik und in den Metalltechnikberufen optimal und den Bedürfnissen der Wirtschaft entsprechend ausgebildet werden können“, betont Landesrätin Mag. Michaela Resetar. Die Gelder seien gut angelegt, weil es wichtige Investitionen in eine gute Zukunft für die Jugend und in den Wirtschaftsstandort Burgenland seien.

 

 

 

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