Rupprechter: Letztes Wort bei Klimapolitik
 noch nicht gesprochen

 

erstellt am
23. 01. 14
11.30 MEZ

Umweltminister Rupprechter zum europäischen Klima- und Energiepaket 2030
Wien (bmlfuw) - „Das heute präsentierte Ziel bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 40% verbindlich reduzieren zu wollen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das 27% Ziel bei den Erneuerbaren Energieträgern ist jedoch keineswegs ausreichend, um eine erfolgreiche Energiewende in Europa zu erreichen. Ein weiterer Schwachpunkt sind die fehlenden Ambitionen im Bereich Energieeffizienz. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen“, so Bundesminister Andrä Rupprechterzum Vorschlag der EU-Kommission vom 22.01.

Ohne konkrete länderspezifische Zielvorgaben für die Erneuerbaren Energieträger fürchtet der Minister auch den verstärkten Einsatz von Atomkraft. Hier müsse in den weiteren Verhandlungen der Vorschlag der Kommission noch deutlich nachgeschärft werden. „Die Zukunft der Energiegewinnung liegt in den Erneuerbaren. Die Menschen erwarten sich Sicherheit und Nachhaltigkeit. Die Atomkraft ist weder das eine noch das andere, darauf werde ich auf EU-Ebene drängen und Allianzen bilden“, so Rupprechter.

Dafür will er auf europäischer Ebene eine gemeinsame Initiative schaffen: „Ich kämpfe für eine mutige europäische Klima- und Energiepolitik mit klaren Zielen – nicht nur bei der Reduktion von Treibhausgasen, sondern auch beim Ausbau der erneuerbaren Energieträger und bei der Energieeffizienz. Diese drei Ziele sind untrennbar miteinander verbunden und auch auf gesamteuropäischer Ebene für eine erfolgreiche Klimapolitik und Energiewende unumgänglich.“

Nicht zufriedenstellend fällt aus österreichischer Sicht der Vorschlag zum Schiefergas-Fracking aus, da er lediglich eine rechtlich nicht bindende Empfehlung darstellt. Im Rat und im Europäischen Parlament sind intensive Diskussionen zu erwarten, in denen die österreichischen Forderungen dargelegt werden.

 

 

 

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