"MyInnsbruck" geht in die nächste Phase

 

erstellt am
31. 01. 14
11.30 MEZ

Erster Jugend-Rat steckt in den Startlöchern
Innsbruck (rms) - „MyInnsbruck“, das Konzept für Innsbrucks Jugend, steht für Mitbestimmung an den Prozessen der Stadt Innsbruck. Vor zwei Jahren gestartet, ist das Konzept mittlerweile sehr erfolgreich. Als wesentlicher Teil wurde zunächst die „MyInnsbruck Movie Night“ ins Leben gerufen – quasi die Jungbürgerfeier reloaded. Jetzt startet mit der „Jugendbeteiligung“ der zweite Eckpfeiler von „MyInnsbruck“.

Bereits im November letzten Jahres entwickelte die Stadt Innsbruck gemeinsam mit dem Kinderbüro http://www.kinderbuero.at dieses neue Projekt zur Beteiligung Jugendlicher an Entscheidungsprozessen. Das Ergebnis: Am 1. März wird im Jugendzentrum Tivoli der erste „MyInnsbruck Jugend-Rat“ tagen. Die Besonderheit dieser Beteiligungsmethode aus Vorarlberg ist, dass 500 Innsbrucker Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren per Zufallsprinzip angeschrieben und zum Jugend-Rat eingeladen werden. So können Jugendliche aus allen möglichen Bereichen erreicht werden. Die Einladungen werden in diesen Tagen verschickt.

Die Heimatstadt mit eigenen Ideen mitgestalten
„Im Sinne der Mitbestimmung ist es uns ein großes Anliegen, dass sich die Jugendlichen der Landeshauptstadt selbst überlegen, wie sie sich einbringen möchten“, erklärt der zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. So werden beim Jugend-Rat gemeinsam Themen erarbeitet, die für die Jugendlichen wichtig sind: Was sie sich für Innsbruck wünschen, welche Angebote bislang fehlen und wie Innsbruck für junge Menschen noch attraktiver gestaltet werden kann.

Im zweiten Schritt überlegt das Jugend-Rat-Team wie diese Ideen und Ziele erreicht werden können, welche Netzwerke, Strukturen und KooperationspartnerInnen es hierfür benötigt. „Schließlich ist Jugendbeteiligung sehr vielseitig“, so Vizebürgermeister Kaufmann weiter. Jugendliche fänden sehr häufig unkonventionelle Wege, wie sie ihrer Meinung Ausdruck verleihen wollen: „Das kann sowohl ein Graffiti-Projekt oder ein Konzert für Toleranz sowie ein Politik-Talk sein. Der gesamte Prozess der Jugendbeteiligung wird aus diesem Grund so ergebnisoffen wie möglich gestaltet“.

Die Ergebnisse des „MyInnsbruck Jugend-Rats“ werden einige Wochen später bei einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und diskutiert. „Ich erhoffe mir davon, dass wir bereits bei der Entwicklung der Beteiligungsstruktur so viele Menschen wie möglich einbeziehen können“, erläutert die Projektleiterin Susanne Meier die Vorgehensweise: „Wir freuen uns darauf, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sind gespannt auf deren kreative Ideen und Vorstellungen.“

 

 

 

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