Bregenz: Land leistet finanzielle Hilfe
 bei Pipeline-Umgestaltung

 

erstellt am
10. 02. 14
11.30 MEZ

LH Wallner und LSth. Rüdisser: "Projekt bringt ein Mehr an Lebensqualität und eine weitere Verbesserung der Verkehrssicherheit"
Bregenz (vlk) - Die Bauarbeiten an der zweiten Etappe zur Neugestaltung des Bregenzer Bodenseeufers laufen derzeit auf Hochtouren. Im Bauabschnitt zwischen dem neu angelegten Badesteg und dem Schanzgraben – etwa 50 Meter nördlich der "Mili" – wird der Uferbereich saniert und abgeflacht, damit ein neuer Strandabschnitt entstehen kann. Zudem werden ein fünf Meter breiter Rad- und ein drei Meter breiter Fußweg errichtet. Das Land wird für die Projektetappe fast 540.000 Euro bereitstellen, berichten Landeshauptmann Markus Wallner und Verkehrs- und Tourismusreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Die Investition stelle eine beachtliche Aufwertung für den unmittelbaren Lebensraum dar, von der Einheimische wie Gäste gleichermaßen profitieren werden, bekräftigen Wallner und Rüdisser: "Das Projekt bringt ein Mehr an Lebensqualität und eine weitere Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer". Bereits am ersten Bauabschnitt zwischen dem neuen Hafengelände und dem Tannenbach hat sich das Land finanziell beteiligt. Rund 240.000 Euro wurden von Landesseite damals bereitgestellt.

Bürgermeister Markus Linhart: "In den letzten Jahren ist es gelungen, beginnend bei der Achmündung im Vorkloster über das Naturschutzgebiet bis zum Festspielhaus und der Seepromenade das gesamte Seeufer auszubauen. Damit konnte auch der Hochwasserschutz wesentlich verbessert werden. Mit dem neuen Hafen, den Sunsetstiegen, der neuen Marina und der anschließenden Renaturierung der Pipeline sowie dem neuen Badesteg konnte ein weiterer Bauabschnitt fertig gestellt werden. Der nun nächste Abschnitt, bei dem wir das zwischen dem Badesteg bis zum Melanie bestehende harte Ufer in ein ökologisch wertvolles Flachufer umwandeln, wird hoffentlich auf eine ähnlich positive Resonanz bei der Bevölkerung stoßen wie schon die vorangangenen".

Die Unterstützung des Landes setzt sich zusammen aus einem Förderungsbeitrag für den Radweg und einem Beitrag zur Ufersanierung. Bei der Radwegstrecke handelt es sich um eine Landesradroute der Kategorie "Freizeit/Alltag". In diesem Fall übernimmt das Land 70 Prozent der Umsetzungskosten. Bei der Ufersanierung werden von Landesseite 20 Prozent der Errichtungskosten getragen. "Es ist auch aus touristischer Sicht erfreulich, dass es zu einer weiteren ökologischen Aufwertung am Bodenseeufer kommt", sagt Landesstatthalter Rüdisser. Durch die Baumaßnahmen würde zudem die Fahrradwege-Infrastruktur deutlich an Qualität und Attraktivität gewinnen. "Das ist ganz im Sinne des vorrangigen Zieles, das Fahrrad noch stärker zu einem Alltagsverkehrsmittel werden zu lassen", sagt Rüdisser.

 

 

 

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