Glückszahl 13 - Österreichs Paralympics-
 Team für SOCHI 2014

 

erstellt am
21. 02. 14
11.30 MEZ

Wien (pwk) - Der 13-köpfige Kader des österreichischen Teams für die Paralympischen Spiele 2014 in Sochi wurde am 20.02. in der Sky Lounge der Wirtschaftskammer Österreich in Wien von ÖPC-Präsidentin BM a.D. Maria Rauch-Kallat bekanntgegeben und von Chef de Mission, ÖPC-Generalsekretärin Mag. Petra Huber, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert. Die Athletinnen und Athleten waren dabei durch die Niederösterreicherin Claudia Lösch, die einzige Dame im ÖPC-Team, und Matthias Lanzinger vertreten. Die beiden höchst aussichtsreichen Paralympics-Teilnehmer standen Moderator Udo Huber und den anwesenden TV-Teams Rede und Antwort.

Verknüpfung von Sport und Wirtschaft
Die Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Abg. z. NR. Brigitte Jank, verabschiedete das Team, das am 3. März in Sochi eintreffen wird, als Gastgeberin im Namen all jener österreichischen Betriebe, die das ÖPC, das ÖOC und den österreichischen Sport ganz allgemein als Partner unterstützen: "Sechzehn Milliarden Euro werden im Sport erwirtschaftet. Daher ist die Wirtschaftskammer seit vielen Jahren im Sport engagiert." Die WKO treibe die Verknüpfung von Wirtschaft und Sport voran, bestes Beispiel sei die Tourismusschule Modul, deren Schüler im Österreich-Haus für internationale Gäste aufkochen.

Brigitte Jank freut sich auch über eine neue Entwicklung im Behindertensport: "Die soziale Absicherung von behinderten Sportlern ist ebenso wichtig wie die von nicht behinderten Sportlern." Und in diesem Bereich gebe es beachtliche Fortschritte.

790.000 Euro und vier Tonnen Übergepäck
ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat: "Ziel des ÖPC ist es, beste Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu schaffen." Ein wesentlicher Faktor sei es, den finanziellen Rahmen aufzubereiten. "Damit sich die Sportlerinnen und Sportler voll und ganz auf ihre sportliche Vorbereitung konzentrieren können." Ein besonders wichtiges Anliegen sei die Gleichstellung von behinderten und nicht behinderten Sportlern.

790.000 Euro kostet das Unternehmen SOCHI 2014, eine Hälfte stammt aus öffentlichen Mitteln, die zweite Hälfte von privaten Wirtschaftspartnern. Unter anderem wird das Team vier Tonnen Übergepäck nach Russland befördern, was nur dank der Firma DB Schenker (Logistik-Partner) und Austrian Airlines möglich ist. Die paralympische Bewegung habe sich enorm entwickelt: "45 teilnehmende Nationen, 750 Sportler, 1500 Medienvertreter in Sochi - das sind Zahlen, die eine deutliche Sprache sprechen." Noch seien die Medaillenprämien nicht in der gleichen Höhe wie bei den nicht behinderten Sportlern. "Wir arbeiten daran und wollen dieses Ziel bis 2020 erreichen."

Das österreichische Team für SOCHI 2014
Teammanager Michael Knaus gab schließlich den Kader bekannt und stellte die AthletInnen vor: Philipp Bonadimann (Vorarlberg; Ski Alpin), Dietmar Dorn (Vorarlberg; Ski Alpin), Martin Falch (Tirol; Ski Alpin), Thomas Grochar (Kärnten; Ski Alpin), Andreas Kapfinger (Tirol; Ski Alpin), Matthias Lanzinger (Salzburg; Ski Alpin), Claudia Lösch (Niederösterreich; Ski Alpin), Roman Rabl (Tirol; Ski Alpin), Markus Salcher (Kärnten; Ski Alpin), Reinhod Sampl (Salzburg; Ski Alpin), Martin Würz (Niederösterreich; Ski Alpin), Michael Kurz (Tirol; Ski Nordisch), Georg Schwab (Niederösterrich; Snowboard).

 

 

 

http://www.oepc.at

 

 

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Die Nachrichten-Rubrik "Österreich, Europa und die Welt"
widmet Ihnen der
Auslandsösterreicher-Weltbund

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at