Kurz zu Ukraine: Österreich für
"zielgerichtete Sanktionen"

 

erstellt am
20. 02. 14
11.30 MEZ

Außenminister: "Europa darf nicht wegsehen, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft Menschen erschossen werden" - Botschafter ins Außenministerium zitiert
Wien (bmeia/apa) - Österreich unterstützt die EU-Sanktionspläne gegen die Ukraine. Außenminister Sebastian Kurz sagte der APA am 19.02., "dass wir für zielgerichtete Sanktionen sind gegen jene, die für die Gewalteskalation verantwortlich ist". Er habe dies Bundeskanzler Werner Faymann "vorgeschlagen und mit ihm abgesprochen".

"Europa darf nicht wegsehen, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft Menschen erschossen werden", betonte der Außenminister. "Gewalt darf nicht straffrei sein", so Kurz, der aus Protest gegen die Gewalteskalation am heutigen Mittwoch auch den ukrainischen Botschafter ins Außenministerium hatte zitieren lassen.

Kurz wollte sich nicht auf die Art der Sanktionen festlegen. Dies sei Gegenstand der Beratungen der EU-Außenminister am morgigen Donnerstagnachmittag. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sagte am Mittwoch, dass bei dem Sondertreffen der Chefdiplomaten auch Sanktionen beschlossen werden sollen.

 

 

 

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