Leitl: Zusätzlicher „Medaillenregen“ für Österreich
 bei Olympia in Sotchi

 

erstellt am
26. 02. 14
11.30 MEZ

Österreichische Skimarken mit 132 Medaillen top im Rennen der Skihersteller
Wien (pwk) - „Neben den hervorragenden Leistungen der österreichischen Athleten, die mit 17 Medaillen in Sotchi das drittbeste Ergebnis für Österreich in der Olympia-Geschichte einfahren konnten, kann auch die heimische Wirtschaft eine hervorragende Bilanz ziehen“, zeigt sich WKÖ-Präsident Christoph Leitl nach dem Ende den 22. Olympischen Winterspiele in Sotchi, Russland, erfreut. Die vier Gold, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen, die die österreichischen SportlerInnen erkämpft haben, werden durch unglaubliche 132 Medaillen der österreichischen Skifirmen Atomic, Blizzard, Head und Fischer (Alpin, Nordisch, Slopestyle, Halfpipe) komplettiert. „Damit verabschieden sich Österreichs Skimarken als klare Gewinner von Olympia 2014“, so Leitl und zeigt sich überzeugt: „ Genauso wie österreichische Athletinnen und Athleten mit ihren Triumphen das Ansehen unseres Landes steigern, stärken die Erfolge aller Sportler auf österreichischen Produkten das Image unseres Landes und unterstreichen die Leistungsstärke der heimischen Wirtschaft.“

AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützte 7 Jahre vor Ort
Aber nicht nur die heimische Skiindustrie, die einen Weltmarktanteil von rund 50 Prozent hält, rund 3.500 Mitarbeiter direkt beschäftigt und deren Exportquote bei 80 Prozent liegt, konnte in Sotchi triumphieren. Das gesamte österreichische Auftragsvolumen von den insgesamt in Sotchi investierten 37 Mrd. betrug stolze 1,3 Mrd. Euro. „Damit hat sich die intensive Vorbereitung der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, die bereits 2007 ein Büro vor Ort eröffnet und seither sieben Wirtschaftsdelegationen organisiert hatte, um heimische Unternehmen mit Expertise und Know-how zu unterstützen, mehr als bezahlt gemacht“, betont Leitl. Nun wolle man an den Erfolg anknüpfen und intensiv weiterarbeiten, um mit Hilfe der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA weiteren Unternehmen den Weg in die Region Krasnodar zu ebnen, unterstreicht Leitl die Nachhaltigkeit der WKÖ-Strategien. Denn nach einem prognostizierten Rekordumsatz beim Exportgeschäft mit Russland 2013 lassen auch die kommenden Jahre aufgrund der positiven Wirtschaftsprognosen auf weiteres Exportwachstum schließen. Insbesondere die Vorbereitung auf das nächste sportliche Großereignis – die FIFA-Fußball-WM 2018 in Russland – schaffe gute Chancen für österreichisches Know-how und Produkte aus der Bau- und Sportindustrie.

Gute Chancen für Österreichs Unternehmen bei Olympia 2018
Neben Vertretern Russlands aus Politik und Wirtschaft traf WKÖ-Präsident Leitl in Sotchi in der Vorwoche auch mit einer südkoreanischen Delegation zusammen. Leitl: „Denn nach Olympia ist schon wieder vor Olympia und Südkorea, das 2018 die nächsten Olympischen Winterspiele in PyeongChang ausrichtet, steckt bereits mitten in den Vorbereitungen.“ Die Errichtung zahlreicher Sportanlagen und großer Infrastruktur-Projekte bieten, so der WKÖ-Präsident, gute Chancen für österreichische Unternehmen, die es zu nutzen gilt.

Sportler stärken Wirtschaftsstandort – WIFI-Sporthilfeakademie unterstützt

Die österreichische Wirtschaft befindet sich in einem harten internationalen Wettbewerb. Ob und wie gut Österreich in diesem internationalen Wettbewerb reüssieren kann, hängt auch vom positiven Image unseres Landes ab. „Das Sportland Österreich und unsere Sportlerinnen und Sportler stärken dieses weltweite Image und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Wirtschaftsstandorts Österreich“, dankt und gratuliert der WKÖ-Präsident dem österreichischen Olympia-Team. Um die AthletInnen auch seitens der Wirtschaft zu unterstützen, wurde 2003 die „WIFI-Sporthilfe-Akademie“ vom WIFI Österreich und der Österreichischen Sporthilfe ins Leben gerufen. Mit dieser Kooperation werden Sportlerinnen und Sportler der Österreichischen Sporthilfe bereits während der sportlichen Laufbahn mit maßgeschneiderter Aus- und Weiterbildung unterstützt und begleitet und so auf das berufliche Leben nach dem Sport vorbereitet, erklärt Leitl, für den das Projekt einen dreifach-positiven Effekt erzielt: „Durch das flexible Bildungsangebot werden SportlerInnen in ihrem Trainingsumfang nicht eingeschränkt und stehen nach der sportlichen Karriere nicht mit leeren Händen da. Existenzängste während der aktiven Laufbahn erübrigen sich. Darüber hinaus sind die gezielten intellektuellen Reize und Anreize für Spitzenathleten ein wichtiger Trainingsausgleich und komplettieren das Auftreten bei Wettkämpfen, vor Medien und bei gesellschaftlichen Ereignissen.“ Die Finanzierung der WIFI Sporthilfe-Akademie erfolgt über die WIFIs der Wirtschaftskammerorganisation und die Österreichische Sporthilfe sowie über Eigenmittel der Sportler.

 

 

 

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