Testpakete für Elektromobilität ab April in
 NÖ Gemeinden buchbar

 

erstellt am
31. 03. 14
11.30 MEZ

LR Pernkopf: "E-Mobilität liegt im Trend"
St. Pölten (nlk) - Elektromobilität liefert einen wichtigen Beitrag zur CO2- und Energieverbrauchsreduktion und trägt somit zur Erreichung der niederösterreichischen Energie- und Klimaziele bei. Um die umweltfreundliche Technologie im Alltag erlebbar zu machen, bietet die Energie- und Umweltagentur NÖ zwischen April und Oktober wieder E-Bike, E-Moped und Co. zum Probefahren an. "E-Mobilität liegt im Trend - schon jetzt nutzen viele Bürgerinnen und Bürger diese umweltschonende Alternative. Wir als Bundesland Niederösterreich bieten für Gemeinden, Vereine, Betriebe und Private eine Förderung bis Ende 2015 an. Dies ist mit bestehenden Bundesförderschienen abgestimmt, sodass Förderwerber im Optimalfall mit bis zu 5.000 Euro rechnen können", so Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Die Gemeinden können den Bürgerinnen und Bürgern für Veranstaltungen einen Tag lang zwei E-Bikes, einen Scooter und optional auch ein E-Auto - Mitshubishi iMiev - zum Ausprobieren anbieten, und zwar zu einem Kostenbeitrag, der im Rahmen des Veranstaltungsschecks des Landes Niederösterreich gefördert werden kann. Eine begleitende Beratung zur Technik und zum eigenen Mobilitätsverhalten sowie ein Fachvortrag ergänzen das Testangebot. Die Vorteile der E-Mobilität sind vielfältig: Die Technologie ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Geldbörse. Leichter, schneller und weiter lautet die Devise bei E-Fahrrädern. Mit effizienten Motoren, einer langen Akkureichweite und intelligenter Technik sind sie auf kürzeren und mittleren Strecken eine umweltschonende Alternative zum Pkw und können Zweitautos ersetzen. Ein weiterer Vorteil sind die um ein Vielfaches niedrigeren Anschaffungs- und Erhaltungskosten. "Das Ziel unserer 'e-mobil Testaktion' ist, die Bürgerinnen und Bürger von den vielen Vorteilen der Elektromobilität zu überzeugen und ihnen die Möglichkeit zu geben, die Technologie selbst auszuprobieren. Schon im Vorjahr wurde das Testpaket in 14 Gemeinden erfolgreich vorgestellt - die Bevölkerung hat das Angebot genutzt, sich informiert und fleißig probiert", so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Die Hälfte der täglichen Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer und somit eine Distanz, die problemlos mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann. Wer dabei nicht allzu sehr ins Schwitzen kommen möchte, kann sich beispielsweise für ein E-Bike oder einen E-Scooter entscheiden. Bei der technischen Weiterentwicklung von elektrischen Fahrrädern geht es vor allem um effizientere, leichtere Motoren und Akkus. Die Motoren passen sich an das Fahrverhalten an, indem sie mit einer Schalterkennung und Erkennung der aufgewendeten Kraft den richtigen Gang wählen. Das führt zu einem angenehmeren und gleichmäßigeren Fahren und unterstützt Verschleißteile wie die Kette positiv. Zudem gibt es bereits E-Bikes, bei denen die Tretkraft direkt in einen Motor eingespeist und dort gespeichert wird, wenn keine Unterstützung notwendig ist.

"Radeln mit elektrischem Rückenwind liegt im Trend, sei es zum Einkaufen oder zur Arbeit in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mittlerweile finden sich auch vermehrt Spezialräder auf dem Markt, zum Beispiel Lastenräder mit elektrischem Antrieb", so Mag. Gerald Franz, Mobilitätsexperte der Energie- und Umweltagentur NÖ. Akkus mit Reichweiten von bis zu 190 Kilometern sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Damit jeder ans Ziel kommt, rechnet der Fahrradcomputer die verbleibende Reichweite aus.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.e-mobil-noe.at/foerderung

 

 

 

 

 

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