Lohnnebenkosten sinken um 200 Millionen Euro

 

erstellt am
28. 03. 14
11.30 MEZ

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl freut sich über weiteren Impuls zur Entlastung der heimischen Unternehmen
Wien (pwk) - Nach dem Parlamentsbeschluss vom 26.03. über den Handwerkerbonus konnte nun eine weitere Entlastung der heimischen Betriebe erzielt werden. Der Nationalrat fixierte am 27.03. eine Senkung der Lohnnebenkosten. Der erste Schritt dazu erfolgt ab 1. Juli 2014, mit einer Senkung um 0,1 Prozent im Bereich der AUVA-Beiträge. Mit 1. Jänner 2015 ist dann eine weitere Senkung um 0,1 Prozent bei den Insolvenzentgeltfonds-Beiträgen vorgesehen. Damit werden die Arbeitszusatzkosten der österreichischen Betriebe um insgesamt 200 Millionen Euro pro Jahr verringert.

Anreiz für mehr Beschäftigung Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, begrüßt dieses Ergebnis: "Diese Senkung der Arbeitskosten ist ein erster wichtiger Impuls. Die nunmehr beschlossenen Kostensenkungen helfen der Wirtschaft, weil dadurch Anreize für mehr Beschäftigung geschaffen werden und die Konkurrenzfähigkeit der Betriebe gestärkt wird." Für den WKÖ-Präsidenten war es höchste Zeit, dass die Arbeitszusatzkosten sinken. Bei den Lohnnebenkosten liegt Österreich seit Jahren im Spitzenfeld Europas. Seither wiesen die Lohnnebenkosten nur in eine Richtung: nach oben. "Ich weiß, dass die Senkung der Lohnnebenkosten um insgesamt 200 Millionen Euro pro Jahr nur ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. In budgetären und wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das für Unternehmer und Investoren aber ein wichtiges Signal der Regierung und des Parlaments. Für diese Trendwende bin ich dankbar", so Leitl. 

 

 

 

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