Vorarlberg gibt für Tourismus-Destinationen
 mehr als 2,5 Millionen Euro frei

 

erstellt am
07. 04. 14
11.30 MEZ

LH Wallner und LSth. Rüdisser: "Regionale Stärken ausbauen und gute Positionierung im internationalen Umfeld weiter schärfen"
Bregenz (vlk) - Regionalität spielt neben Gastfreundschaft und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle in der 2012 präsentierten Tourismusstrategie für Vorarlberg. Dem wichtigen Aspekt wird auch bei der Unterstützung für die Tourismusregionen im Land sichtbar Rechnung getragen. Die Landesregierung hat kürzlich für die sechs Tourismus-Destinationen einen Basisbetrag von knapp 2,12 Millionen Euro sowie für Projekte zur Destinationsentwicklung noch einmal weitere 420.000 Euro freigegeben, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Tourismusreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Ziel des Landes sei es, "die heimischen Destinationen engagiert dabei zu unterstützen, ihre jeweiligen Stärken auszubauen und ihre gute Positionierung im internationalen Umfeld weiter zu schärfen", betonen der Landeshauptmann und der Landesstatthalter. Hinter der Tourismusstrategie 2020 steht das Vorhaben, Vorarlberg bis zum Ende dieses Jahrzehnts an die europäische Spitze zu führen. Wallner: "Da sind wir auf gutem Weg, weil alle Akteure engagiert und partnerschaftlich mitziehen. Die Regionen arbeiten aktiv und zukunftsorientiert daran, die eigenen Potentiale noch stärker auszuschöpfen".

Bewährte Unterstützung
In Vorarlberg gibt es sechs Tourismus-Destinationen (Alpenregion Bludenz, Lech-Zürs (Arlberg), Bodensee-Vorarlberg, Bregenzerwald, Kleinwalsertal und Montafon). Auf der Basis von Leistungsvereinbarungen, die das Land mit der jeweiligen Destination für mehrere Jahre abschließt, wird von Landesseite seit dem Jahr 1998 alljährlich eine Destinationsförderung an die Destinationsmanagementorganisationen ausbezahlt. "Es hat sich eine sehr effiziente Aufgabenteilung zwischen den örtlichen Tourismusbüros, den regionalen Destinationsmanagements und Vorarlberg Tourismus entwickelt", sagt Landesstatthalter Rüdisser. Zusammenarbeit gibt es auch mit der Österreich Werbung.

Zusammenarbeit forcieren
Vorrangigste Aufgabe aktuell sei es, die regionalen Strategien der Destinationen mit den Zielen der Tourismusstrategie 2020 in Einklang zu bringen, so Rüdisser: "Es geht darum, die Zusammenarbeit zwischen Vorarlberg Tourismus und den Destinationen in der Marktbearbeitung weiter auszubauen". Im Rahmen der Tourismusstrategie 2020 soll die Umsetzung von Leitprojekten in den Destinationen weiter vorangetrieben werden. Im Destinationsmanagement sieht der Landesstatthalter nach wie vor einen wichtigen Qualitätsfaktor: "Mit den Tourismus-Destinationen verfügt Vorarlberg über eine von den Gemeinden getragene Regionalstruktur, die den Gästen eine Reihe von Vorteilen bringt. Der einzelne Gast kann eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen genießen ohne Rücksicht nehmen zu müssen auf Gemeindegrenzen."

 

 

 

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