Agrarischer EU-Bildungsgipfel in Baden

 

erstellt am
02. 05. 14
11.30 MEZ

Schwarz: Bildungsdialog auf EU-Ebene forcieren
St. Pölten (nlk) - Vom 28. bis 30. April fand im Seminarhotel Krainerhütte bei Baden ein Agrarischer EU-Bildungsgipfel statt, an dem rund 100 Personen aus 26 Ländern teilnahmen. Für Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz ist die Bildungstagung ein wichtiges Signal zur Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Bildungswesens auf EU-Ebene: "Der Erfahrungsaustausch und die aktive Mitgestaltung an der Weiterentwicklung von Bildungsangeboten in einem gemeinsamen Europa tragen zur Sicherung eines dynamischen ländlichen Raumes bei. Die geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müssen dabei berücksichtigt werden, um Bildungsinhalte mit einer zeitgemäßen Pädagogik zu vermitteln. Schließlich ist Bildung die Grundlage jeder kulturellen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklung und daher ein zentrales Zukunftsthema." Für Schwarz zeigen die Diskussionsrunden der Tagung immer wieder, wie wichtig es ist, persönlich Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen und so gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Die Tagung findet unter der Schirmherrschaft der EUROPEA statt. Durch die EUROPEA, dem EU-weiten Netzwerk von über tausend landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen, ist ein reger Austausch zwischen Schulen auf Europaebene möglich. Lehrer und Schüler können dadurch leichter an Austauschprogrammen und Auslandspraktika teilnehmen.

"Mit dem Bildungsgipfel zeigten wir auf, wie wichtig die landwirtschaftliche Bildung für ein gemeinsames Europa und die Sicherung der Lebensqualität von uns allen ist. Die Tagungsteilnehmer konnten ihre Standpunkte in die Diskussion einbringen, um Zukunftsperspektiven und Chancen für eine moderne Agrarbildung auszuloten", erklärte Dipl.-Päd. Elisabeth Hönigsberger, MA, Präsidentin von EUROPEA Austria. "So gab es Vorträge und Diskussionsrunden rund um die Themenbereiche neue Lernformen, Qualitätsmanagement und die Green Jobs. Die Teilnehmer konnten sich vor Ort an den Landwirtschaftsschulen über das österreichische Schulsystem informieren. Abschließend wurde ein Strategieplan zur Weiterentwicklung der EU-Agrarbildung gemeinsam beschlossen", so Hönigsberger, die für die Ausrichtung der Veranstaltung verantwortlich zeichnet. Beim "Markt der Möglichkeiten" wurden zahlreiche Best-Practice-Beispiele mit innovativen Ideen und ungewöhnlichen Zugänge zur landwirtschaftlichen Bildung präsentierten. In diesem Rahmen fanden auch die Generalversammlung der EUROPEA und die Neuwahl des internationalen Vorstandes statt. Der Bildungsgipfel wurde von Land Niederösterreich, Raiffeisen, der NÖ Versicherung und dem Lebensministerium unterstützt.

 

 

 

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