Danninger: Westbalkan bleibt nach wie vor ein
 bedeutsamer Wirtschaftsfaktor für Österreich

 

erstellt am
15. 05. 14
11.30 MEZ

Finanzstaatssekretär bei Jahrestagung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Warschau
Warschau/Wien (bmf) - „Die Heranführung des Balkans sowie der gesamten Länder Osteuropas an unsere Wirtschaftsstandards haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen Wandel hervorgerufen, der sehr eng mit der sozialen Marktwirtschaft verbunden ist. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat seit ihrer Gründung im Jahr 1991 mittels Milliardenfinanzierungen den Entwicklungsprozess beschleunigt, von dem nicht nur unsere neuen Partner profitiert haben, sondern auch Österreich und die westlichen Länder“, so Finanzstaatssekretär Mag. Jochen Danninger am 14.05. bei der 23. Jahrestagung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in Warschau.

Österreich ist seit der Gründung der Bank ein stolzer Partner dieser Institution und glaubt fest an die Kernmission der EBRD, nämlich den Wandel zu marktorientierten Volkswirtschaften zu unterstützen und in Länder zu investieren, die sich sichtbar der Mehrparteiendemokratie und Rechtsstaatlichkeit verschrieben haben. „Trotz der schwierigen Bedingungen in vielen Einsatzländern hat die Bank 2013 wieder ihr geplantes Geschäftsvolumen in Höhe von 8,5 Mrd. Euro erreicht mit einer Rekordzahl von 392 geförderten Projekten“, erklärt Danninger das Investitionsvolumen der EBRD, die zum Zweck gegründet wurde, durch private unternehmerische Initiativen, den Übergang von ehemaligen zentralistischen Planwirtschaften zur freien Marktwirtschaft zu unterstützen. „Seit ihrer Gründung wurden Finanzierungen in der Höhe von 84,4 Milliarden Euro vergeben. Zusammen mit den Kofinanzierungspartnern wurden bisher fast 200 Milliarden investiert“, zieht der Finanzstaatssekretär Bilanz.

Der gerade für die österreichische Wirtschaft bedeutsame Westbalkan liegt auch im Fokus der Finanzierungsaktivitäten der EBRD. „Wir unterstützen das besondere Engagement der Bank am Westbalkan. Jede Investition in diese Region beschleunigt die wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Vom Aufholprozess der EBRD Region – insbesondere auch des Westbalkans – profitiert besonders Österreich. So wurden im Jahr 2013 Aufträge der EBRD in der Höhe von 40,3 Millionen Euro an österreichische Firmen vergeben. Österreich war insgesamt in den vergangenen fünf Jahren mit einem Volumen von 348 Millionen Euro der größte Auftragnehmer aller Industriestaaten. Das Modell der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung zeigt, dass Investitionen in den Balkan auch Investitionen in die heimische Wirtschaft bedeuten und Arbeitsplätze sichern“, so Danninger abschließend.

 

 

 

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