Länderzusammenarbeit im
 Hochwasserschutz intensiviert

 

erstellt am
30. 05. 14
11.30 MEZ

Pernkopf: Naturkatastrophen machen an Ländergrenzen keinen Halt
St. Pölten (nlk) - Ein Jahr nach dem Jahrhunderthochwasser im Juni 2013 traf Landesrat Dr. Stephan Pernkopf kürzlich im Rahmen einer Hochwasserschutztagung in Linz mit Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und dem Bayerischen Staatsminister Dr. Marcel Huber zusammen. Dabei meinte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: "Es ist uns sehr gut gelungen, das Jahrhunderthochwasser im Juni 2013 zu bewältigen. Dennoch können wir auch aus diesem Hochwasser lernen, auch in der Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn, den Hochwasser macht vor Grenzen keinen Halt."

Aus den Erfahrungen des Hochwassers 2013 heraus vereinbarten Niederösterreich, Oberösterreich und Bayern nun deshalb eine noch engere Zusammenarbeit im Hochwasserschutz. Konkret sollen etwa die für die Prognosen so wichtigen Pegelmessungen vereinheitlicht und die Informationsweitergabe verbessert werden. Besonders wichtig ist für Niederösterreich das klare Bekenntnis Oberösterreichs und Bayerns, dass die zahlreichen geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen keinesfalls zu Verschlechterungen für Unterlieger führen dürfen. Das Hochwasser im Juni 2013 hatte in Niederösterreich einen Schaden von rund 100 Millionen Euro verursacht, in Oberösterreich rund 220 Millionen Euro und in Bayern fast 1,3 Milliarden Euro.

Niederösterreich wird in den kommenden Jahren pro Jahr rund 100 Millionen Euro in den Ausbau des Hochwasserschutzes investieren. Im Vergleich dazu sind es in Bayern - bei einer dreieinhalb Mal so großen Landesfläche - etwa 210 Millionen Euro pro Jahr.

 

 

 

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