Kenia: Aufstrebender Boom-Markt mit
 Chancen für Österreichs Wirtschaft

 

erstellt am
30. 05. 14
11.30 MEZ

Bedarf an Investitionen im Infrastrukturbereich - beim geplanter Ausbau der Kraftwerkskapazitäten spielen auch erneuerbare Energiequellen große Rolle
Johannesburg/Wien (pwk) - Diese Woche führte der stv. Leiter der Aussenwirtschaft Austria, Karl Hartleb, eine große Delegation österreichischer Firmenvertreter in die Hauptstadt Kenias nach Nairobi. Im Rahmen der Marktsondierungsreise fand unter anderem ein Business Forum in Nairobi statt, das vom Gouverneur des Landkreises Nakuru und rund 70 Vertretern aus Wirtschaft und Politik ausgezeichnet besucht war. Weitere Treffen fanden mit Vertretern des kenianischen Finanzministeriums, dem Energieversorger Kenia Power sowie der Gesundheitsbehörde in Nairobi statt.

Die österreichischen Teilnehmer konnten im Zuge dieser Veranstaltungen zahlreiche Einzelgespräche mit lokalen Unternehmen führen. Ziel war es, interessante Projekte zu identifizieren und geeignete Geschäftspartner für die Umsetzung zu finden sowie Investitionschancen auszuloten. Dabei wurden Projekte in der Höhe von insgesamt mehr als 10 Mio. Euro besprochen.

"Kenia präsentierte sich als aufstrebender Boom Markt und Nairobi ist das wirtschaftliche Zentrum Ostafrikas. Mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von rund 5% und einem enormen Bedarf an Investitionen im Infrastrukturbereich ergeben sich viele Chancen für österreichische Unternehmen", berichtet Johannes Brunner, österreichischer Wirtschaftsdelegierter für Süd- und Ostafrika aus Johannesburg (Südafrika). Zuletzt konnten Unternehmen wie Plasser & Theurer mit der Lieferung von zwei Gleisstopfmaschinen an Rift Valley Railways oder GE Jenbacher mit der Installation von zwei Gasmotoren für eine Biogasanlage punkten. Auch Andritz Hydro ist seit Jahren in Kenia beim Ausbau der Wasserkraft sehr erfolgreich. Aktuell verfolgt das Land einen ambitionierten Plan zum Ausbau der Kraftwerkskapazitäten von aktuell ca. 1.600 MW auf 5.000 MW in den kommenden Jahren. Dabei werden vor allem auch erneuerbare Energiequellen wie Windenergie und Photovoltaik neben der bereits bestehenden Geothermal Kraftwerke eine Rolle spielen.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

 

 

 

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