Eisenstadt: Gemeinsam Zukunft schreiben

 

erstellt am
18. 06. 14
16.00 MEZ

STEP Zwischenbericht wurde veröffentlicht
Eisenstadt (stadt) - Rund 130 Personen fanden sich am 17.06. im E_Cube ein, um bei der Präsentation der ersten Zwischenergebnisse des neuen Stadtentwicklungsplans dabei zu sein. Der 80 Seiten umfassende Zwischenbericht kann im Rathaus abgeholt werden und ist auch im Internet als Download verfügbar.

Ende Juni 2013 endete für die Bevölkerung die erste Phase der Erarbeitung des STEP "Eisenstadt 2030". Sämtliche in den verschiedenen Workshops gesammelten Ideen wurden im sogenannten Ideenpool von Experten und Planern bearbeitet. Der daraus entstandene Zwischenbericht wird nun am 17. Juni 2014 der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

"Die Beteiligung der Bevölkerung an der Erarbeitung des STEP war unglaublich groß und übertraf sämtliche Erwartungen", freut sich Bürgermeister Mag. Thomas Steiner über den regen Zuspruch der Bevölkerung. Sowohl die Workshops in den einzelnen Stadtbezirken sowie der mehrstündige STEP-Workshop als auch der zweitägige BürgerInnenbeirat wurden sehr gut angenommen. Per "Ideenpostkarten" (wurden dem Amtsblatt im Frühjahr 2013 beigelegt und konnten bei den Workshops ausgefüllt werden) kamen über 400 Ideen zusammen.

In der nun startenden Feedback-Phase bekommen dann alle Bürgerinnen und Bürger wieder die Gelegenheit, auf den präsentierten Zwischenbericht zu reagieren und verbliebene Diskussionspunkte zu besprechen. Der Feedback-Prozess soll wie geplant im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein. Der so entstandene Stadtentwicklungsplan wird dann Ende 2014 dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt.

Alle Informationen zur Bürgerbeteiligung und zum Stadtentwicklungsplan, inklusive der Protokolle der einzelnen Workshops sowie den Zwischenbericht als Download sind auf der Homepage der Freistadt Eisenstadt (http://bit.ly/1jyjPWh) zu finden. Weitere Anregungen zum Zwischenbericht, können per E-Mail an Projekkoordinator Werner Fleischhacker (werner.fleischhacker@eisenstadt.at) gerichtet werden.

Genaue Aufarbeitung aller eingebrachten Ideen
In den vergangenen Monaten wurden alle Vorschläge. Anregungen und Ideen der Bevölkerung vom Geschäftsbereich Technik aufgearbeitet, sortiert, den einzelnen Themenbereichen zugeordnet und zusammengefasst. Bürger-Inputs aus den Berichten des BürgerInnenbeirats, des STEP-Workshops, des Jugend-Workshops, der Ortsteilabende, der Ideenpostkarten sowie vom Besuch einer Schulklasse des Gymnasiums Kurzwiese im Rathaus sind in die Zusammenfassung eingeflossen.

Nach Aufarbeitung und Zuordnung aller Anliegen mussten diese natürlich für den STEP-Zwischenbericht kommentiert bzw. beantwortet werden. Ziel dieses Zwischenberichts ist es, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, wie ihre Beiträge behandelt werden und in welche Richtung der STEP gehen wird. "Endgültige Lösungen und Entscheidungen für alle Fragen der Eisenstädter Stadtentwicklung können in einem Zwischenbericht noch nicht präsentiert werden, diese findet man im Endbericht", erläutert Projektkoordinator DI Werner Fleischhacker.

Anliegen, die zwar für "Eisenstadt 2030" nicht relevant, aber dennoch wichtig sind, werden vom GB Technik und den Wirtschaftsbetrieben sukzessive umgesetzt (z.B. Ausbesserungsarbeiten von Straßenstücken, Hundesackerl-Stationen oder 30er-Zonen-Beschränkungen, etc.).

Eine erste große Maßnahme setzte der Eisenstädter Gemeinderat bereits zu Beginn des Jahres. Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt beschloss in seiner Sitzung am Dienstag, dem 18 Feber 2014, die dauerhafte Siedlungsgrenze einstimmig. Diese Siedlungsgrenze dient als Grundlage für die Feedbackphase. Wie im Plan aufgezeigt, soll diese dauerhafte Grenze Richtung Norden, Osten und Westen nicht mehr nach außen verschoben werden. Kleinräumige Veränderungen nach innen können im Rahmen der Feedbackphase diskutiert werden.

In der Abstimmungsphase im Herbst 2014 wird die Bevölkerung abermals eingeladen, im Rahmen einer Klausur gemeinsam mit dem Fachbeirat, dem Fachpool und der Politik die letzten offenen Punkte zu klären und dann den konsensualen STEP-Beschluss vorzubereiten. "Eine derart umfassende Form der Bürgerbeteiligung hat es in Eisenstadt noch nie gegeben, denn der Bevölkerung wurde und wird beim STEP die Möglichkeit gegeben nicht nur in der Startphase mitzuwirken, sondern sich auch in der Feedback- und Abstimmungsphase einzubringen", so Bürgermeister Steiner.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.eisenstadt.at

 

 

 

 

 

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