Kurz: Gratulation an Albanien zur Verleihung des
 EU-Kandidatenstatus

 

erstellt am
25. 06. 14
16.00 MEZ

Einstimmiger Beschluss der EU-Außenminister als wichtiges Signal an die Reformer am Westbalkan
Wien (bmeia) - „Die heutige einstimmige Entscheidung der EU Außenminister für den Kandidatenstatus an Albanien kommt zur richtigen Zeit. Er zeigt, dass die geleistete Arbeit ankommt und ist ein Signal an die progressiven Kräfte in der gesamten Region, den Reformprozess weiter mutig voranzutreiben“, so Außenminister Sebastian Kurz am 24.06. nach dem Treffen in Luxemburg.

Albanien hat in den letzten Monaten deutliche Reformanstrengungen unternommen, insbesondere in den Bereichen Kampf gegen Korruption und Kriminalität. Sebastian Kurz hat sich seit seinem Amtsantritt im Ministerium (als Minister wäre besser) für diesen Schritt besonders eingesetzt: „Ich bin überzeugt, dass die albanische Regierung und die albanische Bevölkerung durch den Kandidatenstatus zusätzlich für Reformen motiviert werden.“ Der Kandidatenstatus bedeutet aber nicht, dass schon mit Beitrittsverhandlungen begonnen wird, sondern dass die bisherigen Fortschritte anerkennt werden.

Nach der Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit Serbien Anfang des Jahres wird damit ein weiterer Meilenstein zur Annäherung des Westbalkans an die EU geschafft. Das zeigt, dass das europäische Integrationsmodell und Friedensprojekt weiterhin attraktiv ist und die Europäische Union auch in politisch und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten entscheidungsfähig ist.

Schon im Rahmen der Westbalkan-Konferenz Anfang Juni in Wien initiierte Sebastian Kurz einen Unterstützungsbrief für Albanien, der von 16 EU-Außenministern unterzeichnet wurde. Darin wurde aufgrund der Fortschritte Albaniens die Verleihung des EU-Kandidatenstatus vorgeschlagen. “Dass es heute gelungen ist, auch die letzten Zweifel über die Entscheidung auszuräumen, ist ein schöner Erfolg. Es ist das richtige Signal an die Menschen in Albanien und in der Region, dass sich die schwierigen Reformschritte lohnen“, so Sebastian Kurz abschließend.

 

 

 

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