Westafrika: Rotes Kreuz im Einsatz gegen Ebola

 

erstellt am
03. 07. 14
10.00 MEZ

Österreichischer Rotkreuz-Arzt hilft in Sierra Leone
Accra/Kailahun/Wien (rotes kreuz) - Dr. Michael Kühnel, Arzt und erfahrener Katastrophenhelfer des Österreichischen Roten Kreuzes, ist zur Zeit in Kailahun, Sierra Leone, um die Bevölkerung vor einer Verbreitung des Ebola-Virus zu schützen. „Besonders wichtig ist es, die Menschen aufzuklären, wie sie eine Ansteckung vermeiden können“, sagt Kühnel. „Unsere Aufklärungsveranstaltungen kommen sehr gut an. Die Leute hungern nach Information. Da in manchen Gebieten die Analphabeten-Rate bei etwa 70 Prozent liegt, erreicht man die Menschen am besten mit persönlichen Gesprächen und über Radiospots.“

Bisher wurden etwa 400 Ebola-Todesfälle in Westafrika gemeldet. Die Zahl ist steigend. Betroffen sind die Länder Guinea, Liberia, Sierra Leone, die Elfenbeinküste und Mali. Aus diesem Anlass hat die Weltgesundheitsorganisation eine zweitägige Konferenz in Accra (Ghana) mit elf Gesundheitsministern der Region einberufen. Auch Gesundheitsexperten des Roten Kreuzes nehmen an der Konferenz teil.

Ebola ist eine ansteckende Krankheit. Infizierte Personen leiden an Fieber, Durchfall, Muskelschmerzen sowie an inneren Blutungen und Organversagen. Bislang gibt es gegen das Ebola-Virus keine Medikamente. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Viruserkrankung tödlich.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.roteskreuz.at

 

 

 

 

 

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