Europäischer Dorferneuerungspreis 2014
 geht an Moosburg

 

erstellt am
14. 07. 14
10.00 MEZ

LHStv.in Schaunig, LR Benger und Bgm. Gaggl: Ganzheitliche, nachhaltige Dorfentwicklung von Moosburg ist herausragend
Klagenfurt (lpd) - Die Marktgemeinde Moosburg hat den Europäischen Dorferneuerungspreis für die ganzheitliche, nachhaltige Dorfentwicklung von herausragender Qualität gewonnen. Das Land Kärnten hatte Moosburg nominiert, das Wettbewerbsmotto lautete „besser.leben“. Insgesamt hatten 29 Gemeinden aus 12 Nationen am Wettbewerb teilgenommen.

Moosburg zählt damit zu den Gemeinden mit der besten Lebensqualität in Europa. Finanz- und Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig, Agrar- und Kulturreferent LR Christian Benger und Moosburgs Bürgermeister Herbert Gaggl informierten heute, Freitag, über die Details, die zur Preisverleihung führten und über die weitere Entwicklung. Ebenfalls anwesend waren Hartwig Wetschko (Abteilung 3 als Juror sowie der Amtsleiter der Gemeinde Moosburg, Norbert Pichler.

Schaunig und Benger gratulierten zum Europäischen Dorferneuerungspreis und betonten, dass Moosburg eine großartige Entwicklung genommen und damit Beispielwirkung für viele weitere Gemeinden habe. Der Preis sei ein Preis für Moosburg, aber auch für Kärnten, sagte Bürgermeister Gaggl.

Schaunig wies darauf hin, dass sie durch viele Projekte mit Moosburg verbunden sei und dankte auch Wetschko für das Vorantreiben vieler innovativer Projekte. Sie erwähnte, dass das neue Kärntner Raumordnungskonzept in Entwicklung sei, wonach Ortskernen und Innenstädten, insbesondere auch als Wohnraum, neue Bedeutung zukommen soll. Besonders hervorzuheben sei auch der Bildungscampus von Moosburg, sagte die Gemeindereferentin und wies auf mehrere Bildungszentren hin, die zuletzt in Kärnten mit der Zielrichtung eröffnet wurden, aus Lernräumen Lebensräume zu machen. Schaunig, sie ist zusammen mit LR Benger für Bedarfszuweisungen an die Gemeinden zuständig, wünschte der Gemeinde Moosburg zur Weiterentwicklung auch künftig viele zukunftsweisende Initiativen und Projekte.

Auch für Landesrat Benger hat Moosburg einen zukunftsweisenden Weg beschritten. Hier werde von der Bürgerbeteiligung nicht nur geredet, sondern sie werde gelebt, lobte Benger. Bürgerwünsche würden umgesetzt, man arbeite lösungsorientiert. Moosburg sei somit zukunftsfit und ein Beispiel zum Nachmachen für viele andere Gemeinden.

Bürgermeister Gaggl ging auf die ganzheitliche Bewertung der Gemeinde näher ein. Vor allem Innovation, Kinderfreundlichkeit, Mobilität, Wirtschaftsstärkung, Bildung, die gemeinsam erarbeitete Vision 2020 sowie die Bürgerbeteiligung seien herausragende Kriterien, seit zwanzig Jahren arbeite man konsequent an Verbesserungen. Der Masterplan für den Bildungscampus sei unter Mitwirkung der Universitäten von Linz und Klagenfurt geschaffen worden. Das gemeinsame Engagement von Gemeindeverantwortlichen und der Bürgerinnen und Bürger sei zukunftsweisend, so Gaggl. Auch habe man Arbeitsplätze geschaffen und beispielsweise die Kinderbetreuungsplätze kräftig erhöhen können.

Hartwig Wetschko, einer von insgesamt 18 Juroren, sagte, dass es um die ganzheitliche und nachhaltige Gemeindeentwicklung gehe, also auch um soziale Aspekte und Bürgerbeteiligung. Gemeindeamtsleiter Norbert Pichler sprach von den langjährigen Bemühungen um eine bürgerfreundliche, effiziente Verwaltung.

 

 

 

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