Mitterlehner zur ABA-Halbjahresbilanz

 

erstellt am
11. 07. 14
10.00 MEZ

Mehr Ansiedlungen, mehr Investitionen und mehr Arbeitsplätze erzielt – 114 neue ausländische Investitionsprojekte und damit um 30 Prozent mehr als im Vorjahr - 179,97 Millionen Euro Investitionssumme - 905 neue Arbeitsplätze
Wien (bmwfw/aba) - Das Halbjahresergebnis 2014 des zum Wirtschaftsministerium ressortierenden Betriebsansiedlers ABA-Invest in Austria zeigt mehrere positive Entwicklungen für den Wirtschaftsstandort Österreich: "Die Anzahl der gemeinsam mit den Regionalgesellschaften angesiedelten neuen Investitionsprojekte internationaler Unternehmen ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 30 Prozent von 88 auf 114 gestiegen", teilt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner mit. "Das damit verbundene Investitionsvolumen lag mit rund 180 Millionen Euro um 16 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus ist die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze von 637 auf 905 angestiegen", erläutert Mitterlehner.

"Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen ist der Standort Österreich für internationale Investoren attraktiv und wettbewerbsfähig, wie die aktuelle Bilanz zeigt. Wir müssen uns aber konsequent weiterentwickeln und die Unternehmen verstärkt als Partner unterstützen, um im internationalen Wettbewerb auch in Zukunft mithalten zu können", sagt Mitterlehner. "Entscheidend ist, dass wir ein gutes Umfeld für Investitionen und Gründungen sichern, den bürokratischen Aufwand verringern sowie die F&E-Infrastruktur ausbauen", betont Mitterlehner, der dafür auch die Chancen der neuen Ressortstruktur nützen will. Wichtige neue Impulse setzen soll zudem die Standortstrategie für Leitbetriebe, die derzeit gemeinsam mit zahlreichen CEOs führender Unternehmen erarbeitet wird.

Deutsche Betriebe mit 27 Prozent wieder größte Gruppe - Ein Drittel mehr Unternehmen aus Ost- und Südosteuropa
Einmal mehr waren deutsche Unternehmen mit 31 neuen Ansiedlungen (2013: 30) die stärkste Investorengruppe. Deutschland stellte damit 27 Prozent aller ABA-Projekte im ersten Halbjahr 2014. Italien belegt mit 17 neuen Unternehmen (2013: 13) den zweiten Platz, gefolgt von Russland, Ungarn und der Schweiz mit je sieben Investitionsprojekten. Insgesamt stammen bereits 33 der 114 Neuinvestoren aus Ost- und Südosteuropa - 2013 waren es noch 22 gewesen. Verstärktes Interesse an Österreich war aus der Ukraine mit fünf Unternehmen und aus Slowenien mit vier Neuansiedlungen zu verzeichnen.

Unter den Bundesländern war Wien mit 33 Betriebsansiedlungen stärkster Standort, gefolgt von Kärnten mit 18 und Oberösterreich mit zehn Betriebsansiedlungen. In Salzburg siedelten sich neun, in Niederösterreich acht, in der Steiermark und Tirol je fünf, in Vorarlberg drei und im Burgenland zwei Betriebe an. Die meisten Unternehmen (17) kamen aus dem Bereich der industrienahen Dienstleistung, gefolgt von IT / Telekom (14). Auch sechs F&E-treibende Unternehmen befanden sich unter den neuen Investoren des ersten Halbjahres.

ABA betreute 1.000 deutschen Investor
Im ersten Halbjahr 2014 begrüßte die ABA den 1.000 deutschen Investor, die bayerische Schäflein AG. "Seit Firmengründung der ABA im Jahr 1983 stellen deutsche Unternehmen mit 40 Prozent aller Betriebsansiedlungen die größte ausländische Investorengruppe in Österreich", sagt René Siegl, Geschäftsführer von ABA-Invest in Austria. Insgesamt wurden damit 19.000 Arbeitsplätze geschaffen. Mit dem Logistikunternehmen Schäflein AG kommt nun ein weiterer deutscher Mittelständler nach Österreich, der künftig ein Logistikcenter im Salzburgischen Hallein betreiben wird.

Weitere aktuelle Beispiele für Unternehmen, die sich für Österreich entschieden haben

  • Ein Forschungsprojekt mit der Software Engineering Research Group der Universität Klagenfurt im Bereich Software-Entwicklung hat die italienische Computerfirma xAutomata nach Österreich gebracht. Hier entwickelt das Unternehmen innovative Software für Aftercare und um Callcenter-Infrastrukturen zu optimieren.
  • Das italienische Unternehmens HIPER CAST GmbH wird ab Anfang 2015 in Kärnten Kunststofffolien herstellen und vertreiben. Insgesamt werden mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigt und bis 2019 zehn Millionen Euro investiert.
  • Poly-Clip wird in Oberösterreich eine Produktionsstätte für Metall-und Kunststoffclips und die dazugehörigen Maschinen errichten. Das deutsche Unternehmen investiert fünf Millionen Euro und wird in der Anfangsphase 15 Mitarbeiter beschäftigen.


Über die ABA-Invest in Austria
ABA-Invest in Austria ist eine im Eigentum des Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden.

 

 

 

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