Vorarlberg stellt für drei arbeitsmarktpolitische
 Initiativen 740.000 Euro bereit

 

erstellt am
21. 07. 14
10.00 MEZ

LH Wallner und LSth. Rüdisser: Engagierte Unterstützung auf dem Weg zurück in den regulären Arbeitsmarkt
Bregenz (vlk - Die drei arbeitsmarktpolitischen Initiativen "Arbeitsstiftung 2000", "Chance" und "FiT Implacement Stiftung" werden von Landesseite heuer mit rund 740.000 Euro unterstützt, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. Im Fokus der bewährten Initiativen stehen Arbeitsuchende, die beim Ein- bzw. Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt aktiv unterstützt werden. "Neben dem Einsatz im Bereich der Jugendbeschäftigung und den Maßnahmen zur Behebung des Fachkräftebedarfs liegt darin ein zentrales arbeitsmarktpolitisches Ziel des Landes", betont der Landeshauptmann.

Ein erheblicher Teil des Landesbeitrages – fast 264.000 Euro - geht an die Arbeitsstiftung. Diese im Jahr 2000 eingerichtete Initiative nimmt jene Menschen professionell an der Hand, die von Kündigungsmaßnahmen betroffen sind. Innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens sollen sie so rasch wie möglich wieder in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden. Sämtliche Maßnahmen werden mit den Betroffenen individuell abgestimmt. Im Vordergrund steht, berufliche Chancen und Perspektiven aufzuzeigen. Finanziert wird das Programm von Land, AMS und Gemeinden. Ein finanzieller Beitrag wird auch von den zum Personalabbau gezwungenen Unternehmen geleistet, sofern sie nicht insolvent sind.

Neue Chance für Arbeitssuchende
Im Projekt "Chance" erhalten arbeitsuchende Menschen mit schriftlicher Einstellzusage die Möglichkeit einer Qualifizierung in Form von praxisnaher Aus- und Weiterbildung. Gleichzeitig bietet sich für Unternehmen die Chance, gesuchte Fachkräfte gezielt für ihren Bedarf auszubilden. Nach Abschluss der Qualifizierung steht die Übernahme in ein reguläres Dienstverhältnis. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt gemeinsam durch das Land, das AMS und die beteiligten Unternehmen. Mehr als 410.000 Euro werden vom Land für das Projekt zur Verfügung gestellt.

Zurück in den regulären Arbeitsmarkt
Im Rahmen der FiT Implacement Stiftung Vorarlberg werden arbeitsuchende Frauen mit Interesse an einer Aus- und Weiterbildung bzw. einer fachlichen Höherqualifizierung in handwerklichen und technischen Berufen von einem Unternehmen ausgewählt und in der Folge maßgeschneidert nach den Erfordernissen im Betrieb ausgebildet. Nach ihrer Ausbildung werden die Teilnehmerinnen in ein sozialversicherungspflichtiges Dienstleistungsverhältnis übernommen. An der Finanzierung der Initiative sind Land, AMS und jene Unternehmen beteiligt, die Personalbedarf anmelden. Für die Initiative hat die Landesregierung eine Unterstützung von maximal 63.000 Euro gewährt. Neben dem Land beteiligt sich das AMS in derselben Höhe am Programm. Die restlichen Kosten werden von den Unternehmen getragen.

 

 

 

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