Größtmögliche Sicherheit erfordert reibungslose
 Zusammenarbeit auf regionaler Ebene

 

erstellt am
15. 07. 14
10.00 MEZ

LH Niessl in Güssing: „Keine Zusammenlegungen von Bezirkshauptmannschaften“
Güssing/Eisenstadt (blms) - „Bezirk Güssing in sicherer Hand“ lautete das Motto einer Pressekonferenz von Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrätin Verena Dunst mit Vertretern der Bezirkshauptmannschaft Güssing und aller Sicherheitsorganisationen am 14.07. in Güssing. Sicherheit erfordere eine koordinierte Vorgehensweise und das Zusammenspiel der Sicherheitskräfte im Land vor allem auf regionaler Ebene, das zeigten nicht zuletzt die verheerenden Hochwasserschäden im Südburgenland in den letzten Jahren. „Regionale Einsatzkräfte wissen am besten, wie man mit Katastrophen im Bezirk umgeht. Die Menschen haben zu den Institutionen vor Ort auch das höchste Vertrauen. Sicherheit darf nicht zentralisiert werden, deshalb wird es auch keine Zusammenlegungen von Bezirkshauptmannschaften geben“, betonte Niessl.

Bezirkshauptmannschaften: Zusammenlegungen im Burgenland kein Thema
Die Bezirkshauptmannschaft Güssing sei wichtig für die Region, der Bezirkshauptmann Einsatzleiter in Katastrophenfällen. Eine Zusammenlegung der Bezirkshauptmannschaften Güssing und Jennersdorf stehe nicht zur Debatte. „Sehr wohl soll es bezirksübergreifende Zusammenarbeit zwischen den beiden Behörden geben, um Synergien zu gewinnen. Es muss weniger Geld in die Verwaltung und mehr Geld in Qualitätssteigerung fließen“, fordert Niessl. Es sollten „Kompetenzschwerpunkte“ an einzelnen BHs geschaffen werden. So werden etwa die Bereiche Soziales und Jugendwohlfahrt von jeweils einem Referatsleiter der BH Güssing bzw. Jennersdorf für beide Bezirke verwaltet.

Güssing sicherster Bezirk des Burgenlandes
Auf die erfreuliche Entwicklung im Bezirk Güssing verwies Dunst: „Güssing war laut Kriminalstatistik 2012 und 2013 der sicherste Bezirk im Burgenland, und kann mit 66,8% im vergangenen Jahr auch die höchste Aufklärungsrate vorweisen. Das zeigt, dass die Exekutive hier im Bezirk hervorragende Arbeit leistet“. Im Burgenland liegt die Aufklärungsquote trotz Grenzöffnung mit 52,9% im Jahr 2013 weit über dem Österreich-Schnitt mit 43,1%. „Dieser Erfolg fällt nicht vom Himmel, sondern muss hart erarbeitet werden“, so der Landeshauptmann.

Militärkommanden stärken
Gegen eine Zentralisierung sprach sich Niessl auch beim Bundesheer aus, das vor Ort eine wichtige Rolle bei der Bewältigung von Naturkatastrophen spiele: „Die Militärkommanden gehören gestärkt und nicht ausgehöhlt, Es darf nicht alles in Wien zentralisiert werden“, fordert Niessl. Mit der Kaserne Güssing, der modernsten Kaserne Europas, habe man ein deutliches Zeichen für die Sicherheit und für die Wirtschaft in der Region gesetzt.

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at