Britischer Tenor gewinnt Cesti-Wettbewerb 2014

 

erstellt am
22. 08. 14
10.00 MEZ

Rupert Charlesworth räumt insgesamt vier Preise ab
Innsrbuck (alte musik) - Zum ersten Mal gewann ein männlicher Teilnehmer den Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Der 27jährige britische Tenor Rupert Charlesworth erhielt dabei am 21.08. im Finalkonzert nicht nur von der Jury den mit 4000 Euro dotierten ersten Preis zuerkannt, sondern sang sich auch in die Herzen aller Zuhörer im Saal des Tiroler Landeskonservatoriums und gewann den Publikumspreis (1000 Euro). Außerdem wurde der Brite, der mit einer Arie des Renaud aus Lullys Oper „Armide“ und mit einer Arie des Damon aus Händels Masque „Acis and Galathea“ überzeugte, mit zwei Sonderpreisen (Engagements am Theater an der Wien und beim Festival „Resonanzen“ im Wiener Konzerthaus) ausgezeichnet.

Die Plätze zwei und drei gingen an zwei 27jährige Sopranistinnen. Der zweite Preis (3000 Euro) wurde Giulia Semenzato aus Italien verliehen, die eine Arie der Phénice aus „Armide“ und eine Arie der Aristea aus Pergolesis Oper „L’Olimpiade“ sang. Den dritten Preis (2000 Euro) erhielt Daniela Skorka aus Israel für eine Arie der Armide aus Lullys Oper und eine Arie der Angelica aus Händels Oper „Orlando“.

Diesmal stand erstmals eine französische Barockoper im Mittelpunkt des Wettbewerbs-Repertoires. Lullys „Armide“ wird dann kommendes Jahr bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als BAROCKOPER:JUNG mit Preisträgern und Teilnehmern des diesjährigen Wettbewerbs aufgeführt. Das Centre de Musique Baroque de Versailles stiftete heuer den „Young Artists Award“ (1500 Euro), mit dem die 23jährige italienische Sopranistin Miriam Albano ausgezeichnet wurde.

Insgesamt stellten sich beim größten Barockopern-Wettbewerb der Welt an vier Wettbewerbstagen 98 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 31 Nationen der internationalen Jury unter Vorsitz von Sebastian Schwarz vom Theater an der Wien. Der Jury gehörten außerdem der Intendant der Händelfestspiele Halle, Clemens Birnbaum, der Leiter der Ö-1-Opernredaktion, Michael Blees, der Künstlerische Leiter des Centre de Musique Baroque de Versailles, Benoît Dratwicki, der Künstlerische Leiter des Teatro La Fenice in Venedig, Fortunato Ortombina, der Artist Manager Eitan Sorek und der Künstlerische Leiter der Innsbrucker Festwochen, Alessandro De Marchi, an.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.altemusik.at

 

 

 

 

 

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