"Netzwerk mehr Sprache" unterstützt
 Chancenland Vorarlberg

 

erstellt am
05. 09. 14
10.00 MEZ

LH Wallner und LR Schwärzler gratulieren "okay. zusammen leben" und den Partnergemeinden zur Auszeichnung im Rahmen des Intercultural Achievement Awards
Bregenz (vlk) - Die von der Projektstelle "okay. zusammen leben" in Kooperation mit den Gemeinden Frastanz, Hard, Rankweil und Wolfurt durchgeführte Initiative "Netzwerk mehr Sprache" hat den Integrations-Sonderpreis des erstmals vergebenen Intercultural Achievement Awards des Außenministeriums erhalten. Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Erich Schwärzler gratulieren okay-Geschäftsführerin Eva Grabherr sowie den beteiligten Gemeinden und ihren Teams zu dieser "hochverdienten Auszeichnung für langjähriges, kooperatives Engagement in der Integrationsarbeit".

Das Vorarlberger "Netzwerk mehr Sprache" konzentriert sich inhaltlich auf den Bereich der frühen Sprachbildung als Grundlage für einen chancengerechten Zugang zu Bildung. Eine abgestimmte Zusammenarbeit der an der Sprachentwicklung von Kindern beteiligten Institutionen in den Gemeinden (Elternbildung, Familienservice, Migrantenvereine, Kinderbetreuung, Spielgruppen, Kindergärten, Volksschulen, Mittelschulen, Bibliotheken ...) erhöht die Qualität für alle Kinder, unabhängig von ihrer Erstsprache, entscheidend und trägt zu einer stärkeren Wirkung der einzelnen Maßnahmen bei. Okay. zusammen leben verfolgt seit 2011 gemeinsam mit den ausgezeichneten Partnergemeinden, aufbauend auf den Erfahrungen in Nenzing, diesen Weg.

"Dass genau dieses Modell ausgezeichnet wurde, ist eine Bestätigung für den Weg, den wir in Vorarlberg seit Jahren verfolgen. Sprache und Bildung spielen bei den Integrationsaktivitäten des Landes die zentrale Rolle, weil damit der soziale Zusammenhalt und die langfristige wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes gewährleistet werden", betont Landeshauptmann Wallner. Die Projektstelle okay.zusammen leben stehe dem Land und den Gemeinden bei der Umsetzung des Vorarlberger Integrationsleitbildes, das in breitem überparteilichem Konsens verabschiedet wurde, als kompetenter Partner zur Seite und sei daher maßgeblich für Fortschritte in der Integrationsarbeit mitverantwortlich.

Das bekräftigt auch Integrationslandesrat Erich Schwärzler: "'okay. zusammen leben' fungiert als Kooperationspartner für Gemeinden, Institutionen und Vereine und schlägt dort Brücken, wo es erforderlich ist. Das gemeinsame Ziel ist es, eine chancengerechte Region zu werden, in der alle Kinder unabhänig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft ihre Potentiale entwicklen können."

 

 

 

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