Mitterlehner: Hochschulen punkten
 bei internationalen Kooperationen

 

erstellt am
15. 09. 14
10.00 MEZ

Österreich in abgelaufenem Erasmus Mundus-Programm in jedem dritten Projekt involviert - Gesamtfördersumme von 181 Millionen Euro
Wien (bmwfw) - Österreichische Universitäten bleiben auch in der letzten Ausschreibung des EU-Programms Erasmus Mundus erfolgreich und sind an acht von 27 internationalen Projekten beteiligt. Das entspricht einer Beteiligungsquote von 29,6 Prozent, die Gesamtfördersumme für die acht Projekte beträgt mehr als 20 Millionen Euro. "Wie bereits in den Jahren davor haben die heimischen Institutionen wieder durch hohe Qualität und starke internationale Vernetzung der Projekte überzeugt. Die Bilanz über das abgelaufene Erasmus Mundus Programm kann sich sehen lassen, an jedem dritten Kooperationsprojekt hat zumindest eine Universität aus Österreich teilgenommen", so Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der letzten Ausschreibungsrunde des Erasmus Mundus Programms, das mit Jahresanfang 2014 in Erasmus+ eingegliedert wird. Von 2010 bis 2014 hat die EU im Rahmen von Erasmus Mundus in Summe 232 Kooperationsprojekte genehmigt, an 64 Projekten mit einem Gesamtfördervolumen von rund 181 Millionen Euro waren Universitäten aus Österreich beteiligt.

Bei den ausgewählten Projekten dieser Ausschreibungsrunde kommt es ab Herbst zur Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen aus Österreich und aus allen Regionen der Welt. So ist die Universität für Bodenkultur Wien in je einem Projekt in der Region Asien und Lateinamerika mit einer EU-Fördersumme von insgesamt 6,2 Millionen Euro und die Universität Linz in internationalen Projekten mit einer EU-Gesamtfördersumme von 4,5 Millionen Euro vertreten. Weiters sind die Technische Universität Graz, die Technische Universität Wien, die Universität Graz und die Universität Salzburg an je einem Projekt in Lateinamerika und Südafrika, sowie am Westbalkan, Brasilien und Asien beteiligt.

Das EU-Bildungsprogramm ERASMUS MUNDUS II hat die wissenschaftliche Exzellenz und die internationale Attraktivität in Europa sowie die Zusammenarbeit mit allen Regionen der Welt gefördert. Seit 1. Jänner 2014 ist Erasmus Mundus in das EU-Programm Erasmus+ integriert.

 

 

 

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