Kulturminister Ostermayer eröffnet
 Ausstellung in der Secession

 

erstellt am
12. 09. 14
10.00 MEZ

Drei ungewöhnliche Ausstellungsprojekte in der Wiener Vereinigung bildender Künstler
Wien (bpd) - Herwig Kempinger, Präsident der Wiener Secession, zeigte sich freudig überrascht: "Meines Wissens ist es das erste Mal, dass ein Kulturminister den Weg zur zeitgenössischen Kunst in der Wiener Secession gefunden und hier eine Ausstellung eröffnet hat". Bundesminister Josef Ostermayer zeigte sich von den aktuellen Ausstellungsprojekten beeindruckt. "Sie zeigen die Vielfalt des Angebots hier in der Secession und die Offenheit für neue, richtungsweisende Strömungen."

Die syrisch-stämmige Künstlerin Diana Al-Hadid zeigt im Hauptraum unter dem Titel "The Fates" Objekte, die historische Gemälde und Skulpturen neu, mit ungewöhnlichen Materialien und in vielfältigen Dimensionen interpretiert. Die Brasilianerin Cinthia Marcelle tauchte bei "Dust Never Sleeps" das Grafische Kabinett in schwarzen Staub und macht damit die Spuren der Zeit und des Verfalls deutlich und gleichzeitig zu einem künstlerischen Erlebnis. Das dritte Ausstellungprojekt ist gleichzeitig auch Forschungsprojekt: In der Galerie im Untergeschoß erkunden Ines Doujak und Oliver Ressler mit "Utopian Pulse - Flares in the Darkroom" in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern in acht Salons utopische Projektionen, die der Abspaltung - der Secession - von der konkreten Gegenwart und dem Widerstand gegen sie dienen sollten.

"Ich habe darin viele spannende Momente entdeckt, etwa aus der partizipativen Stadtplanung in Hamburg. Kunst kann für den Weg zum Realisierbaren oft wichtige Impulse leisten. Ich danke für die Einladung und wünsche den Ausstellungen viel Erfolg", schloss Ostermayer.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.secession.at

 

 

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at