Gebautes Zeichen der Wertschätzung
 für großartige Arbeit

 

erstellt am
22. 09. 14
10.00 MEZ

Haslauer bei der Eröffnung der gemeinsamen Einsatzzentrale der Salzburger Rettungsdienste
Land Salzburg (lk) - Als gebautes Zeichen der Wertschätzung für die großartige Arbeit der vier gesetzlich anerkannten Rettungsorganisationen – Landesverband Salzburger Rotes Kreuz, Salzburger Bergrettungsdienst, Salzburger Höhlenrettungsdienst und Salzburger Wasserrettung – bezeichnete Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer am 19.09. die neue, gemeinsame Zentrale in der Sterneckstraße. "Sie ist von nun an die in jeder Hinsicht gelungene, zweckmäßige und auch repräsentative zentrale Schaltstelle, wenn es um den wirksamen Einsatz von Hilfs- und Rettungsdiensten vor allem im Salzburger Zentralraum und darüber hinaus im gesamten Bundesland geht." Das öffentliche und von den vier Partnern aufgebrachte Geld, sei bestmöglich eingesetzt worden, so der für das Rettungswesen Ressortzuständige.

Haslauer verwies in seiner Eröffnungsrede auf das großartige Image der Rettungsorganisationen. "Ihre Arbeit ist in Wirklichkeit weder 'selbstverständlich', noch 'einfach'. Sei es die Arbeit der 847 hauptberuflichen oder 7.505 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der vier Einsatzorganisationen." Sie leisten Tag für Tag bis in den letzten Winkel unseres Landes rasche und professionelle Hilfe.

Architektonische und finanzielle Synergieeffekte
In 16 Monaten Bauzeit wurde der knapp 6.000 Quadratmeter große Erweiterungsbau der bestehenden Rot-Kreuz-Zentrale als gemeinsame Einsatzzentrale der vier gesetzlich anerkannten Salzburger Rettungsdienste errichtet. Die Inbetriebnahme erfolgte in Etappen ab November 2013. Die Gesamtkosten betrugen 7,6 Millionen Euro, davon 3,34 Millionen Euro an öffentlichen Förderungen durch das Land und die Stadt. Die neuen Landesleitungen von Berg-, Höhlen- und Wasserrettung sind im zweiten Obergeschoß untergebracht. Im dritten Obergeschoß wurde ein Desk-Sharing-Büro eingerichtet, das bei Bedarf rasch in ein Lagezentrum für Großeinsätze und Katastrophenfälle umgewandelt werden kann. Bei den Umbauarbeiten wurde auch die bestehende Rot-Kreuz-Zentrale (Landesleitung, Rot-Kreuz-Dienststelle Salzburg-Stadt und Freiwillige Kolonne) umfassend saniert, modernisiert und erweitert. Im Erdgeschoß werden auch auf besonderes Betreiben von Landeshauptmann Haslauer die Ortsstellen der Berg- und Wasserrettung und eine Ausbildungsakademie untergebracht.

Laut Berechnungen der Träger hätten sich allein die Mehrkosten bei baulich getrennten Lösungen für die vier Rettungsorganisationen auf mehr als eine Million Euro belaufen – dies noch ohne Berücksichtigung von Schulungs- und Ausbildungsräumen, Allgemeinflächen, Sanitäranlagen.

Ehrenzeichen des Landes für Josef Wenger
Beim Eröffnungsfestakt wurde der bisherige Präsident des Landesverbandes des Roten Kreuzes Salzburg Josef Wenger für seine langjährige, verdienstvolle Tätigkeit für das Land Salzburg mit dem Ehrenzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. Wenger ist seit 1957 ehrenamtlicher Rot-Kreuz-Mitarbeiter, von 1974 bis 1993 war er Kommandant der Kolonne Salzburg Stadt, 1999 bis 2009 Vizepräsident und 2009 bis 2014 Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) in Salzburg. In seine Präsidentschaft fallen unter anderem der Neubau der Dienststelle Bischofshofen; die Festivitäten rund um "100 Jahre ÖRK Salzburg" (2009), die Übernahme der Koordination der Flugrettung durch das ÖRK Salzburg, der Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe 2013, die maßgebliche Erweiterung der Betriebsführung von Seniorenwohnheimen, 2013 die internationale Katastrophenschutzübung Taranis mit mehr als 1.700 Mitwirkenden, die Beschaffung neuer Einsatzkleidung und auch der Neu- und Umbau des Landesverbandes mit der Leitstellenzusammenlegung der vier Rettungsorganisationen.

 

 

 

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