Weitere Bundesheer-Offiziere als OSZE-
 Beobachter in der Ukraine

 

erstellt am
13. 10. 14
10.00 MEZ

Jahrzehntelange Erfahrung in Krisengebieten
Wien (bmlvs) - Seit 12.10. unterstützen zwei weitere Offiziere des Bundesheeres die OSZE-Beobachtermission in der Ost-Ukraine. Insgesamt sind nun neun Österreicher vor Ort.
Bis vorerst Ende März werden Oberstleutnant Karl Curin und Hauptmann Otmar Lindner als Monitoring Officer eingesetzt sein. Die Mission SMMU (Special Monitoring Mission to Ukraine) dient der Überwachung des Waffenstillstandes zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den Rebellen.

Oberstleutnant Curin ist seit 24 Jahren regelmäßig für das Bundesheer im Auslandseinsatz. So war der 53-Jährige aus Niederösterreich unter anderem in Afghanistan, Syrien, im Kosovo sowie im Libanon stationiert.

Hauptmann Lindner hatte seinen ersten Einsatz im Ausland im Jahr 1986. Seitdem hat der 57-jährige Steirer insgesamt 20 Jahre in Krisenländern verbracht, darunter in Tadschikistan, Kambodscha, Syrien oder in Kuwait. Kosovo, Zypern, Bosnien und Georgien zählten ebenfalls zu seinen Einsatzgebieten.

Darüber hinaus hat das Österreichische Bundesheer der OSZE Unterstützung im Bereich der Einsatzvorbereitung angeboten. Oberstes Ziel ist es, die Sicherheit der Beobachter zu erhöhen. Dazu kann das Bundesheer mit Schulungen und Trainings einen Beitrag leisten. Die Planungen und Vorbereitungen laufen.

Aktuell werden die Modalitäten in einem Memorandum of Unterstanding (MoU) festgelegt. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird das Bundesheer die Ausbildung von OSZE-Militärbeobachtern aus verschiedenen Nationen übernehmen. Diese könnte voraussichtlich im November in der Kaserne Götzendorf beginnen. Die gesamte Mission soll aus rund 500 OSZE-Beobachtern bestehen.

Die Militärbeobachter-Ausbildung des Bundesheeres hat eine langjährige Tradition und ist international zertifiziert.

 

 

 

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