Eine Reise im Zeichen der Vernetzung
 und des Austausches

 

erstellt am
13. 10. 14
10.00 MEZ

Städtepartnerschaft zwischen Grenoble und Innsbruck besteht ein halbes Jahrhundert lang
Grenoble/Innsbruck (lk) - Vor 50 Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Grenoble und Innsbruck geschlossen. Aus diesem Grund reisten Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Stadtrat Franz Gruber sowie zahlreiche GemeinderätInnen und städtischen VertreterInnen vom 08. bis 10. Oktober in die Partnerstadt in Frankreich. Die drei Tage standen ganz im Zeichen des Austausches und der Vernetzung. Empfangen wurde die Innsbrucker Delegation von Bürgermeister Eric Piolle, François Langlois (Direction Général des Services) sowie weiteren VertreterInnen der Stadt.

„Nach den interessanten Tagen in Ihrer attraktiven Stadt darf ich mich für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Verabschiedung: „Freundschaftliche Beziehungen wie jene zwischen Grenoble und Innsbruck sind wichtig und unterstützen uns wesentlich dabei, den europäischen Gedanken sowie die europäischen Werte noch tiefer in der Bevölkerung zu verankern. Gerade in der heutigen Zeit ist Europa besonders gefordert und steht vor neuen Aufgaben. Diesen müssen wir mit Solidarität und Nachbarschaftshilfe begegnen.“ Weiters erklärte sie, dass die Verbindung zwischen Grenoble und Innsbruck weiter Früchte tragen werde und weiteren 50 Jahren Städtepartnerschaft nichts im Wege stehe.

Intensiver Austausch zu einem breiten Themenfeld
Zahlreiche Vernetzungstreffen sowie ein spezieller Austausch der BürgermeisterInnen standen für die Innsbrucker Delegation auf dem Programm. Beim städtepartnerlichen Austausch standen die Themen Stadtplanung, nachhaltige Entwicklung, Kultur und Finanzen im Fokus. So konnte die Innsbrucker Regierung von einer soliden Finanz- und Wirtschaftspolitik berichten, die unmittelbar zur hohen Lebensqualität in Innsbruck beiträgt. Neben vielfältigen Maßnahmen zur nachhaltigen Standortentwicklung tritt die Tiroler Alpenstadt dabei auch aktiv als Unternehmerin auf – im Rahmen ihrer 24 Beteiligungen, die mit ihrem breiten Angebotsspektrum die Menschen effizient und kostengünstig versorgen und wichtige Impulse für die gesamte Region liefern.

Die Partnerschaft im Überblick
Unter Bürgermeister DDr. Alois Lugger und Bürgermeister Dr. Albert Michallon wurde am 10. Mai 1964 die Städtepartnerschaft geschlossen. Die letzten Projekte zwischen Grenoble und Innsbruck sind etwa die Teilnahme der Tiroler Landeshauptstadt an den „divercities“ (Treffen von JungmusikerInnen) 2013 und 2014. Außerdem wurden vonseiten Grenobles einige Bürger- und Studienreisen nach Innsbruck unternommen.

Gerade erst im September besuchte der „Rat für Architektur Stadtplanung und Umwelt CAUE Isère“ Innsbruck, wo die Mitglieder von Vizebürgermeisterin Pitscheider im Plenarsaal des Rathauses empfangen wurden. Dabei stand der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt, wobei den französischen Gästen ein Einblick in die Politik der Stadt Innsbruck in den Bereichen Stadtplanung, Energieeinsparung und nachhaltige Mobilität gewährt wurde.

 

 

 

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