MUSA erhält bedeutendes Konvolut
 des Malers Josef Mikl

 

erstellt am
08. 10. 14
10.00 MEZ

Schenkung erfolgt durch Brigitte Bruckner-Mikl, Witwe des Künstlers
Wien (rk) - Der Wiener Maler Josef Mikl zählte zu den bedeutendsten Künstlern seiner Generation in Österreich und hat auch international mit seinem Werk Beachtung gefunden. Seine Witwe, Mag.a Brigitte Bruckner-Mikl, hat nun der Kulturabteilung der Stadt Wien eine umfangreiche Schenkung mit satirischen Blättern und Schriften des Künstlers übergeben. "Diese Schenkung stellt für die Sammlung der Stadt Wien eine bedeutende Erweiterung dar", freut sich Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

Aufarbeitung und Publikation des Werks bis 2017
Josef Mikl stand Zeit seines Lebens der Kunstberichterstattung skeptisch gegenüber und hat mit seinem Werk äußerst originelle Kommentare zum künstlerischen Geschehen der vergangenen Jahrzehnte hinterlassen. Der materielle Wert der Schenkung wird laut einem Gutachten mit ca. 600.000 Euro bewertet. Diesen kulturhistorischen Schatz soll eine Studentin oder ein Student der Kunstgeschichte im Rahmen einer Masterarbeit oder Dissertation aufarbeiten. Anschließend soll das Konvolut im MUSA Museum Startgalerie Artothek voraussichtlich im Jahr 2017 samt zugehöriger Publikation präsentiert werden.

Josef Mikl hat - nach dem Brand von 1992 - das 400 m2 Deckenfresko und 22 Wandbilder im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg gestaltet. 2004 wurde er von Kulturstadtrat Mailath mit dem Ehrenring der Stadt Wien ausgezeichnet.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://www.musa.at

 

 

 

 

 

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