"Betreutes Wohnen"-Projekt in Holzbauweise
 in St. Pölten präsentiert

 

erstellt am
07. 11. 14
10.00 MEZ

Sobotka: Schaffen optimalen Lebensraum für ältere Menschen
St. Pölten (nlk) - Das Land Niederösterreich fördert mit der Initiative "Betreutes Wohnen" Lebensqualität bis ins hohe Alter. In diesem Zusammenhang errichtet derzeit in St. Pölten die gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Alpenland ein vierstöckiges Wohnhaus in Holzbauweise mit rund 61 Wohneinheiten, einem Gemeinschaftsraum etc. Über Details zum Projekt und Eckdaten zur Förderung "Betreutes Wohnen in Niederösterreich" wurde am 06.11. bei einer Pressekonferenz in St. Pölten informiert.

"Die Alpenland Genossenschaft ist ein Pionier, wenn es darum geht, Holz als Werkstoff bei einem mehrstöckigen Bau einzusetzen", sagte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. Mit dem NÖ Holzbaupreis sei es gelungen, das Bewusstsein für den Baustoff Holz zu schärfen. Holz komme mittlerweile bei tragenden Elementen, bei Isolierungen und bei der Gestaltung ganz gleichwertig mit anderen Baustoffen zum Einsatz, so Sobotka. Auch die neue NÖ Bauordnung ermögliche mittlerweile die Errichtung eines mehrstöckigen Hauses in Holzbauweise, informierte er.

"Niederösterreich ist ein Holzland, weil mehr Holz nachwächst als entnommen wird und wir auch in der Lage sind, diesen Werkstoff in der Wertschöpfungskette zu nutzen", meinte Sobotka. "Die 230 Zimmereibetriebe und die 1.400 Tischlereibetriebe beschäftigen fast 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Wirtschaftszweig erzielt eine Wertschöpfung von 800 Millionen Euro im Jahr und leistet damit auch einen bedeutenden Beitrag zur Volkswirtschaft", hob der Landeshauptmann-Stellvertreter hervor.

DI Norbert Steiner, Obmann der Alpenland, sagte: "Holz ist ein wirtschaftlicher und ein nachwachsender Baustoff und es gibt Vorteile bei der Vorfertigung. Mit dem Baustoff Holz wird ein besonderes Raumklima bzw. ein Wohlfühlen beim Wohnen erzeugt."

Als "Betreutes Wohnen" werden Wohnformen bezeichnet, in denen alte Menschen von Pflegekräften, Sozialarbeitern bzw. Therapeuten dahingehend betreut werden, dass bei gleichzeitiger Unterstützung zur Bewältigung individueller Probleme die größtmögliche Autonomie gewährleistet wird. So gibt es mittlerweile viele ältere Menschen, die in ihrer eigenen Wohnung leben und Unterstützung von einem Pflegedienst erhalten, je nach Bedarf wenige Stunden pro Woche oder mehr.

 

 

 

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