Kärnten: Nachtragsvoranschlag –
 Nettoüberschuss bleibt unverändert

 

erstellt am
17. 11. 14
10.00 MEZ

LHStv.in Schaunig: Keine Aufnahme zusätzlicher Fremdmittel – Nettoüberschuss 2014 in Höhe von 1,642 Mio. Euro bleibt unverändert
Klagenfurt (lpd) - In der 36. Regierungssitzung am 19.11. wird der Nachtragsvoranschlag des Landes Kärnten beschlossen. Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig ist es gelungen, den Nettoüberschuss von 1.642.900 Euro unverändert zu bilanzieren. Dabei wurden erforderliche Zusatzausgaben ohne zusätzliche Aufnahme von Fremdmitteln finanziert.

Die Bedeckung des Nachtragsvoranschlages erfolgt durch Mehreinnahmen in der Höhe von 34.160.500 Euro und Ausgabeneinsparungen von 21.403.800 Euro. Der Nachtragsvoranschlag beinhaltet Mehrausgaben im Ausmaß von 39.424.900 Euro und Mindereinnahmen in der Höhe von 16.139.400 Euro.

Die größten Posten der Mehrausgaben schlagen sich in der Erneuerung von Landesstraßen (2 Millionen Euro), der Energieförderung des Landes (2,5 Millionen) und des Kärntner Wirtschaftsfonds (1 Million) nieder. Ausgabenseitig gespart wurde bei der Parteien- und Klubförderung von rund 950.000 Euro, den Leasingkosten für Einrichtungsgegenstände des Amts der Kärntner Landesregierung und bei den Berufsschulen von 830.000 Euro und Zinsen für Landesdarlehen in der Höhe von 4,54 Millionen Euro. Der größte Teil der Mehreinnahmen fällt auf den Posten der Ertragsanteile an den (direkten) gemeinschaftlichen Bundesabgaben von 11,06 Millionen Euro.

Schaunig: „Der Nachtragsvoranschlag sieht vor allem zusätzliche Mittel für Investitionen im Bereich der Infrastruktur und der Wirtschaft vor. Damit stärkt die Landesregierung den Standort Kärnten.“

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at