OÖ Landesbudget 2015 – Sinnvoll in
 die Zukunft investieren

 

erstellt am
05. 12. 14
10.00 MEZ

Am 04.12. wurde um 23.35 Uhr der Voranschlag des Budgets 2015 im Oö. Landtag beschlossen.
Linz (lk) - Die Bilanz der dreitägigen Debatte: In 35 Stunden und 11 Minuten meldeten sich heuer die Abgeordneten und Regierungsmitglieder zu 234 Wortmeldungen. Im Durchschnitt dauerte somit eine Rede 7,9 Minuten. Im Vergleich dazu: Beim letztjährigen Budgetlandtag waren es 215 Wortmeldungen mit einer durchschnittlichen Redezeit von 8,1 Minuten.

Die traditionelle Abschlussrede nutzte Landtagspräsident KommR Viktor Sigl, Highlights des Landesbudgets hervorzuheben. In den Bereichen Bildung und Forschung hat im Oktober dieses Jahres mit der Medizinischen Fakultät ein Leuchtturmprojekt seinen Betrieb aufgenommen. Durch das daraus entstandene Forschungspotenzial sind eine weitere Stärkung und positive Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zu erwarten. Die Anhebung des Budgets für die Bereiche Bildung und Forschung soll weitere Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs ermöglichen.

„Ebenso hat sich der Oö. Landtag dazu entschlossen die Sozialausgaben im kommenden Jahr anzuheben. Es muss uns bewusst sein, dass es Menschen gibt, die auf die Hilfe der Gesellschaft besonders angewiesen sind. Gerade Ihnen gegenüber sind wir verpflichtet“, erklärte Landtagspräsident Sigl, wies aber auch darauf hin, dass es wichtig ist, die Mittel effizient und effektiv einzusetzen.

Die Budgeterstellung 2015 war eine große Herausforderung, die von einer stagnierenden Wirtschaft und einer steigenden Arbeitslosigkeit beeinflusst wurde. „Das beschlossene Budget für 2015 trägt zum Stabilitätskurs Oberösterreichs maßgeblich bei und wird 2016 ein ausgeglichenes Budget möglich machen.“

Das Landesbudget 2015, das im Übrigen weitgehend einstimmig beschlossen wurde, ist laut Landtagspräsident Sigl auch ein Beweis für das gute OÖ-Klima, für den erfolgreichen oberösterreichischen Weg und einen modernen Föderalismus – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Zum Abschluss ersuchte Landtagspräsident Sigl alle Abgeordneten in Bezug auf die bevorstehende Landtagswahl, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, ihr Wahl- und Mitbestimmungsrecht zu gebrauchen. „Es ist unser Auftrag, die Bevölkerung, speziell die Erstwählerinnen und Erstwähler, in die Gestaltung von Politik und Demokratie einzubeziehen“, so Landtagspräsident Sigl.

 

 

 

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