Mitterlehner und Stöger prämieren
 innovative Beschaffung

 

erstellt am
22. 12. 14
10.00 MEZ

Wettbewerb schafft Mehrwert für Bürgerinnen, Bürger, Verwaltung und Wirtschaft - Erfolge für Hochschulen aus Salzburg, Tirol und Steiermark sowie Umweltverband Vorarlberg und Volkshilfe Wien
Wien (bmwfw) - Fünf innovationsfördernde öffentliche Beschaffer (IÖB) gehen als Sieger aus einem Projektwettbewerb hervor, der im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) durch die IÖB-Servicestelle in der Bundesbeschaffungsgesellschaft ausgerichtet wurde. Die Bandbreite der Siegerprojekte reicht von einem innovativen Zutrittssystem mit Online-Buchung über ein digitales Messsystem für Energie- und Wasserverbrauch bis zu einem elektronischen Beschilderungssystem. Die fünf Gewinnerinnen und Gewinner erhalten Unterstützungsleistungen im Wert von insgesamt 80.000 Euro.

"Die Siegerprojekte zeigen die Vorteile innovativer Beschaffungen auf. Sie unterstützen die Modernisierung der Verwaltung, machen deren Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver und setzen wichtige Innovationsimpulse für die heimische Wirtschaft", sagt Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Der Fokus auf Innovation führt zu effizienten und kundenfreundlichen Angeboten. Weiters entstehen damit Referenzmärkte für die neuen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen österreichischer Unternehmen, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und Arbeitsplätze schafft. Somit wird mit jedem eingesetzten Euro eine hohe Hebelwirkung erzeugt", so Mitterlehner, der allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich gratuliert.

Technologieminister Alois Stöger gratuliert den Gewinnern des IÖB-Projektwettbewerbs und betont dessen innovatives Potential: "In Österreich werden jedes Jahr Güter und Dienstleistungen um schätzungsweise 43 Milliarden Euro eingekauft. Dieses Volumen wollen wir noch effizienter einsetzen, indem wir es gleichzeitig nutzen, um die Nachfrage nach Innovationen aus Österreich zu erhöhen. Dadurch steigern wir auch die Wirkung unserer Forschungs- und Technologieförderung und erreichen gleichzeitig soziale und ökologische Ziele".

Gewinner-Projekte im Überblick
Einer der fünf Gewinnerinnen und Gewinner ist die Universität Mozarteum Salzburg, die mittels eines digitalen Zutrittssystems ihren Studenten mehr Nutzungsmöglichkeiten von Proberäumen und eine effiziente Buchung via Internet und Smartphone ermöglichen möchte. Aus Tirol konnten die Leopold Franzens Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck überzeugen, die gemeinsam ein internes digitales Messsystem für Energie- und Wasserverbräuche beschaffen wollen, mit Energie- und Wassereinsparungen im Wert von mindestens 45.000 Euro pro Jahr. Ein weitere Gewinnerin ist die Fachhochschule Joanneum aus der Steiermark mit der Beschaffung eines elektronischen Beschilderungssystems. Der Umweltverband in Vorarlberg gewinnt mit der Installation von interaktiven Infovitrinen zur Forcierung des Umstiegs auf Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel. Eine weitere Gewinnerin ist die Volkshilfe Wien, die durch Verwendung moderner Softwaresysteme ihren Raum- und Energiebedarf reduzieren möchte.

Für 2015 ist die Durchführung eines ähnlich gelagerten IÖB-Projektwettbewerbs geplant. Desweitern wird die IÖB-Servicestelle in der Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG) die Lernerfahrungen aus diesen fünf Beschaffungsprozessen anderen öffentlichen Beschaffern in IÖB-Veranstaltungen und -beratungen und über ihre Website www.ioeb.at zugänglich machen. Hannes Hofer, Geschäftsführer der BBG, betont: "Für die Bedeutung des öffentlichen Einkaufs ist es wichtig, neben reinen Effizienzsteigerungen der Verwaltung auch einen zielkonsistenten, aktiven Beitrag zur Erreichung von gesellschaftspolitischen Zielen zu leisten."

 

 

 

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